Frauen-Niedersachsenpokal

Eisenbahnerinnen ziehen nach Derby-Sieg in die zweite Pokalrunde ein

23. August 2021, 14:51 Uhr

Im Frauen-Niedersachsenpokal trafen am Sonntag-Morgen der ESV Rot-Weiß Göttingen und der FC Eintracht Northeim auf dem Sportplatz an der Grätzelstraße aufeinander. Nach einer abwechslungsreichen Partie siegte der von Kevin Martin trainierte Gastgeber am Ende knapp aber verdient mit 4:3 (1:1) und zieht damit in das Achtelfinale des Wettbewerbs ein. Alle anderen Teilnehmer aus der Region Südniedersachsen sind dagegen ausgeschieden.

Die Gastgeber gingen bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Die Northeimerin Sophie Begau traf bei ihrem Rettungsversuch in die eigenen Maschen. Doch die jungen Frauen aus der nördlichen Nachbarschaft, angeführt von Ann-Kathrin Probst, Isabelle Fischer und Gesa Radtke, die alle eine fußballerische Vergangenheit in unserer Region hatten, kämpften sich in die Partie zurück. Nach einem Eckball war Johanna Gießler mit dem Kopf zum Ausgleich zur Stelle. Die Gäste hatten zweimal Glück, als der Ball jeweils an die Latte ihres Tores sprang und somit eine Führung für die Göttingerinnen verhinderte. Mit dem 1:1 wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff hatte der ESV Rot-Weiß seine beste Phase. Lea Bindewald vollendet einen Angriff in der 47. Minute mit einem technisch hochwertigen Lupfer über Annalena Diedrich hinweg zum 2:1. Carlotta Hesse erhöhte zehn Minuten später auf 4:1. Als die kurz zuvor eingewechselte Emma Hübner in der 70. Minute auf 4:1 erhöhte, sahen die Gastgeberinnen wie der sichere Sieger aus. Doch Charlotte Brühler (78.) und Gesa Radtke (81) sorgten mit ihren Treffern noch einem für große Spannung in den Schlussminuten. Doch als Schiedsrichter  Alexandre Pradier die Partie nach 90 Minuten abpfiff, durfte sich der ESV Rot-Weiß Göttingen über den 4:3-Derbysieg und den damit verbundenen Einzug in das Achtelfinale des Niedersachsenpokals freuen.  



Im Achtelfinale empfängt das Eisenbahnerinnen-Team am 26. September (13:00 Uhr) den Regionalligisten VfL Jesteburg. Zuvor jedoch kommt am nächsten Sonntag zum Oberliga-Auftakt der letzte Oberliga-Meister und der Tabellenführer der abgebrochenen letzten Saison, Eintracht Braunschweig, auf dem Sportplatz an der Grätzelstraße (29. August, 10:30 Uhr).

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