Die SVG Göttingen hat in der Neuauflage des Vorjahres-Finals ihre Pflicht erfüllt und den zwei Klassen tiefer spielenden Gast aus dem nördlichen Nachbarkreis, SSV Nörten Hardenberg, mit 3:1 (1:1) besiegt – ohne dabei jedoch zu glänzen. Dennoch konnten sich die Mannen von Trainer Knut Nolte für die bei den schwarz-weißen Anhängern noch immer bitter aufstoßende Niederlage im Derby-Cup gegen den 1. SC Göttingen 05 wenigsten ein wenig rehabilitieren. Mit dem Team von Trainer Grube räumte die SVG zugleich einen der schwierigsten Gegner des Turniers vorerst aus dem Weg. Bei hohen Temperaturen war der Auftakt des Sparkasse Göttingen-Cups sehr gut besucht. Etwa 220 Zuschauer wollten das erste Spiel des diesjährigen Vorbereitungsturniers sehen. 

Doch zuerst sollten die Gäste jubeln. In der 12. Minute tauchte Lucas Duymelinck nach einem der vielen Nörtener Pässe hinter die weit aufgerückte SVG-Abwehr frei vor Torwart Maximilian Nagels auf und überlupfte diesen – wie bereits Finn Daube vom 1. SC Göttingen 05 im Derby-Cup – zum 0:1. Der Torschütze und sein Sturmkollege Leo Pomper inszenierten immer wieder brandgefährliche Angriffe. Dennoch war der Gastgeber klar überlegen. Doch der Ausgleich wollte erst in der 42. Minute fallen. Neuzugang Benjamin Zackenfels hämmerte den Ball nach einem schönen Angriff über die rechte Seite von halblinks aus sieben Metern unter die Latte des Tores von Dominik Hillemann. Damit ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel tauschten beide Trainer aus. Beim Gast kam zum ersten Mal Tillmann Koch, Neuzugang vom VfB Sattenhausen, zum Einsatz. Bei den Gastgebern wurde Yannick Freyberg eingewechselt, der in der zweiten Halbzeit den Unterschied symbolisieren sollte. In der 53. Minute brauchte er nach schöner Vorarbeit von Stephan Kaul nur noch zur erstmaligen Führung der SVG in dieser Partie einzuschieben. Zwanzig Minuten später vollendet er sehenswert: Von halblinks schlenzte er den Ball aus 15 Metern unhaltbar für Hillemann in die lange Ecke. Längst war die Führung und der letztendliche Sieg verdient. Obwohl der SSV durchaus zu gefallen wusste, ist der Oberligist noch etwas stärker und sollte auch in puncto Fitness aufgrund der früher beginnenden Saison schon weiter sein. In neun Tagen – also mitten im Turnier – steht am Sandweg das Niedersachsen-Pokal-Derby gegen Eintracht Northeim an. 

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