In einem packenden und teils intensiven Freitagabendspiel gegen die SG Elfas konnten die Elvershäuser Mannen dem Favoriten aus Amelsen/Lüthorst ein Unentschieden abringen.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte dem Team von der Rhume, klare Torchancen blieben jedoch aus. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Spielaufbau immer hektischer und die Gäste kamen zu einigen guten Torchancen. Der stark aufgelegte Oliver Nieder bewahrte uns jedoch mit mehreren starken Paraden vor einem Rückstand. Als dann abermals die Stürmer frei vor ihm auftauchten, war auch der als Katze von Gillersheim bekannte Schlussmann des TSV chancenlos und musste den Ball doch aus dem Netz holen. Somit ging es mit einem 0:1-Rückstand, der letztlich so auch in Ordnung ging, in die Kabinen.

Direkt nach dem Wiederanpfiff kam es leider nach einer erneuten unnötigen Fehlerkette im Spielaufbau zum 2:0 für die Gäste. Ein äußerst unnötiger Zeitpunkt – hatte sich das Team doch in der Halbzeit für die zweiten 45 Minuten viel vorgenommen. Wer nun jedoch dachte die Entscheidung sei bereits gefallen, der irrte gewaltig. Die Heimelf kämpfte sich in die Partie und konnte sich – angetrieben von den Zuschauern – in des Gegners Hälfte festspielen. Es gab nun Torchance um Torchance. Leider bleibt es das alte Problem mit der Chancenverwertung. Als sich bereits viele Zuschauer auf eine Heimniederlage einstellten, war es dann Billy Kliem in der 84. Minute, der mit unbändigen Willen nach einem Eckball von Benni Kuhlmann den Ball zum 1:2 über die Linie grätschte. Durch den Anschlusstreffer spürte die Mannschaft, dass das Spiel noch lange nicht gelaufen war und kämpfte unaufhörlich weiter. Dieser Einsatz sollte so dann in der 87. Minute auch belohnt werden: Nach einer schönen Hereingabe von Henning Dunemann war es Kopfballungeheuer Patrick Bode, der sich mit seinem bulligen Körper hochschraubte und den Ball ins Tor köpfte. Ein verdienter Punktgewinn in einer intensiv geführten Partie, die wahrlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.

Trainer Timo Kuhlmann lobte die starke Moral seiner Jungs, die nie aufsteckten und sich in der zweiten Halbzeit nochmal deutlich gesteigert hatten. Aus einer starken Mannschaftsleistung muss man neben dem starken Rückhalt Oliver Nieder besonders Mittelfeldmotor Benni Kuhlmann für dieses Spiel hervorheben. Er bestach mit enormer Laufbereitschaft (gefühlte 25 km) und enormer Zweikampfstärke.

Bereits am Sonntag geht es um 12:30 Uhr in Sebexen gegen den FC Auetal II weiter. Wir würden uns auch dort über lautstarke Unterstützung freuen.