Mit einem kaum für möglich gehaltenen Personalstamm (es musste sogar Spielern abgesagt werden), ging es am Ostersamstag gegen die Reserve aus Ilmetal und Dassensen. Bei windigen Bedingungen wurde das Heimspiel auf den Offensener Platz von Schiedsrichterin Schönbach angepfiffen.

So konzentriert wie man es sich vorgenommen hatte, ging die SG auch in die Partie. Bis zur 25 Minute konnten mehrere Großchancen gezählt werden, die größte vergab ausgerechnet Routinier Sascha R., der vor dem leeren Tor den Ball vorbeischob. Fernschüsse von Marcel Wieneke und Lennard Rieck, die allesamt für den gegnerischen Keeper nicht zu halten gewesen wären, rauschten knapp vorbei. Normal gerätst Du bei so einem Spiel mit der ersten gefährlichen Aktion des Gegners in Rückstand, aber die Abwehr um Libero Harry Nuber stand sehr sicher, so dass Keeper Marcus Wienecke nicht eingreifen musste. Die mehr als verdiente Führung gelang Benjamin Thiele, der ein feines Zuspiel von Marcel W. cool zur Führung verwandelte. Weitere aussichtsreiche Chancen folgten, aber der zweite Treffen gelang nicht. So kam es, wie es kommen musste: unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, erster verlorener Zweikampf in der Abwehr und der nach vorne durchgelaufene Ilmetaler schloss kunstgerecht mit der „Pike“ zum Ausgleich ab, der natürlich mehr als unverdient war. Dieser machte das Spiel nun offener, und man konnte sich bei Torwart Wienecke bedanken, der kurz vor der Pause noch einen halbhohen Schuss abwehren konnte. So ging es, trotz eines deutlichen Chancenplus, nur mit einem Unentschieden in die Halbzeit. 

In der zweiten Hälfte begann das Spiel deutlich besser: der nun in die Spitze beorderte Benjamin Thiele konnte eine Flanke von Moritz Döltsch zur Führung verwerten. Diesmal wurde besser als in Durchgang I nachgegangen, und einen Befreiungsschlag von Michel Peyerl aus der eigenen Hälfte konnte wieder Benjamin Thiele, aus abseitsverdächtiger Position, zur Zwei-Tore-Führung verwerten. Dann war irgendwie die Luft raus, und man überließ den Gästen deutlich öfter den Ball. Diese nahmen diese schöpferische Pause unsererseits gern an, und holten sich durch einzelne gelungene Aktionen mehr Sicherheit, ohne unser Tor wirklich in Gefahr zu bringen. Ca. 10 Minuten vor Schluss kamen die Gäste doch noch durch einen abgefälschten Schuss zum Anschlusstreffer. Aber außer einem am langen Ecke vorbeirollenden Schuss aus spitzem Winkel der Gäste und einer Direktabnahmen von Sascha R. kam von beiden Seiten nicht mehr viel, so dass der Sieg aufgrund des deutlichen Chancenplus in Ordnung ist.
Nächste Woche geht es gegen dann weiter gegen Gladebeck II.