Die Weichen (der Weichen) sind gestellt, den Wünschen müssen nun Taten folgen. Der Fußball Regionalligist ETSV Weiche Flensburg will Ernst machen und in die dritte Liga aufsteigen. Mit an Bord sind außerdem mehrere Sponsoren, die sich an Kosten beteiligen wollen. Weiche Flensburg Geschäftsführer Harald Uhr hatte schon vor längerer Zeit Aufstiegspläne und hielt Stillstand für Rückstand – er Stillstand hat sich nun geändert.

Wie Uhr mitteilt, ist an der Seite des Vereins auch die Stadt Flensburg, mit der auch über Umbaumaßnahmen des Stadions in Mürwik gesprochen wurde. Aktuell spielt Weiche Flensburg in der vierten Liga im Flensburger Stadtteil Weich im dortigen Manfred-Werner-Stadion, das für die erstrebte Drittliga zu klein wäre. Es verfügt über nur 2.500 Zuschauer-Plätze, aber über kein Flutlicht. Sollte der Verein am Ende der Saison tatsächlich aufsteigen, will die Mannschaft zum anderen Stadtende in das Fußballstadion im Stadtteil Mürwik. Wie Harald Uhr mitteilt, wäre die Stadt zu den Umbaumaßnahmen bereit.
Aber noch längst ist es keine beschlossene Sache und nicht in „feuchten Tüchern“, ob die Zuschauer in Flensburg Drittliga-Fußball zu sehen bekommen. Der Verein Weiche Flensburg kämpft zur Zeit mit dem VfB Oldenburg und dem VfL Wolfsburg II um die deutsche Meisterschaft. Aktuell liegen die Flensburger in der Tabelle auf Platz drei. Und selbst der Verein, der sich als Meister durchsetzen konnte, muss sich noch in einer anschließenden Aufstiegsrunde beweisen. Erst Mitte Juni ist klar, welcher Verein in der dritten Liga spielt – und ob es generell eine Fußball-Mannschaft aus der Regionalliga im Norden schafft. Ist das der Fall, dann müsste alles ganz schnell gehen und der Mehrstufenplan in Kraft treten. Zuerst müsste ermittelt werden, welche Umbaumaßnahmen als erstes unbedingt gemacht werden müssen.
Im März wird sich eine Delegation des DFB (Deutscher Fußball-Bund das 10.000 Zuschauer fassende Mehrzweckstadion ansehen. Und auch die finanzielle Situation des ETSV Weiche Flensburg werden auf Herz und Nieren überprüft. Der Verein hat dazu einen Wirtschaftsprüfer beauftragt, denn die Kosten für den Lizenzierungsantrag beim DFB bewegen sich im fünfstelligen Bereich. Negatives Beispiel: Rot-Weiß Oberhausen musste den Lizenzantrag für die Dritte Liga einst wegen Gesamtkosten von 50.000 Euro zu ad acta legen.
Das wäre schade, wenn dieser Fall eintreten würde. Denn auch auf die dritte Liga kann – genauso wie auf andere Regionalligen – gewettet werden. Besonders lukrativ ist das mit einem Wettbonus, den die Buchmacher zur Verfügung stellen. Die Redaktion von wettenerfahrungen.com hat den Tonybet Bonus getestet. Bei diesem Sportwettenanbieter kann sich jeder mit einem Bonus-Code einen Bonusbetrag beispielsweise für eine Regionalsport-Wette sichern.