Zum vierten Mal in Folge stand die SG Dassel/Sievershausen im Finale des Stadtpokals. Dieses Mal ging es gegen die neu formierte Mannschaft des Gastgebers SV Mackensen. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, das die SG letztendlich verdient mit 4:1 gewinnen konnte. Bei der SG fehlten Dillgart, Riemer, Klenke, Schwerdtfeger, Lindner und Pressentin. Dafür kamen die Neuzugänge Heinze, J. Burgmann, Wedekind und Kunz zum Startelf-Einsatz.

Die SG fand gut in die Begegnung und war die spielbestimmende Mannschaft. Offensiv-Aktionen des Gastgebers konnten meistens vorm Strafraum oder auf den Außenbahnen geklärt werden, sodass Schnepel nur selten eingreifen musste. Die SG wurde vor allem durch Bälle auf die schnellen Langhorst und Heinze gefährlich. So war es dann auch Heinze, der einen Ball in die Tiefe gerade noch erläuft und perfekt auf den in der Mitte stehenden Wedekind flankt. Dieser muss nur noch einnicken (24.). Nur vier Minuten später folgte das 2:0. Einen Ball in den Strafraum kann Wedekind gut abklemmen und auf Neuzugang Kunz ablegen. Dieser fackelt nicht lange und haut den Ball aus halbrechter Position volley ins lange Eck (28.). Ein sehenswerter Treffer, der der SG noch mehr Sicherheit gab. Die Gastgeber wirkten angeschlagen und dezimierten sich zu allem Überfluss aufgrund einer Tätlichkeit selber (31.). Mit der 2:0 Führung ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte der SV Mackensen nochmal dagegenzuhalten – viele Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Eine Unachtsamkeit der SG konnten sie dann doch zum Anschlusstreffer nutzen (57.). Ein Freistoß vorm Strafraum wurde schnell ausgeführt und von der linken Seite ins lange Eck vollendet. Außer bei Standards konnte der SV im weiteren Verlauf aber nicht mehr gefährlich werden. Die besseren Torchancen hatte die SG – allen voran Heinze, der mehrmals gut von Langhorst bedient wurde. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte sich dann Heinze gegen Verteidiger und Torwart durchsetzen und erzielte letztendlich das überfällige 3:1 (80.). Damit war die Entscheidung gefallen. In der letzten Minute folgte schließlich noch das 4:1 durch den eingewechselten Amini, der nach Angriff über die linke Seite von Langhorst bedient wurde.