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GÖKICK-AUSZEICHNUNG

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31 Tore in nur 18 Kreisliga-Spielen – diese Bilanz spricht für sich. Für diese außergewöhnliche Saison erhielt die 17-jährige Lea Gutheil die vom Gökick Fußballprojekt gestiftete Torjägerin-Kanone Südniedersachsen. Die frischgebackene Abiturientin setzte sich mit großem Abstand an die Spitze der Torschützenliste und bewies über die gesamte Spielzeit ihre außergewöhnliche Treffsicherheit.
Für den VfV Oberode war Lea Gutheil in dieser Saison kaum zu bremsen. Neben ihren 31 Ligatoren traf sie auch in zwei Pokalspielen sechsmal. Besonders eindrucksvoll waren ihre Auftritte auswärts bei der SG Westdörfer, wo ihr gleich sieben Tore gelangen – darunter ein lupenreiner Hattrick. Hinzu kamen vier Treffer beim MF Göttingen III sowie ein Dreierpack im Heimspiel gegen den TSV Nesselröden.
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Der Weg der jungen Angreiferin führte bereits durch mehrere Vereine. In der Jugend spielte sie für den TuSpo Weser Gimte, den KSV Hessen Kassel, den 1. SC Göttingen 05, den VfL Wolfsburg, die SpVgg Aurich sowie die A-Jugend der SG Werratal. Mit der Spielberechtigung für Frauen-Teams schloss sie sich dem VfV Oberode an. Eine besondere Verbindung besteht dabei zu ihrem Verein: Ihre Patentante spielt ebenfalls für den VfV Oberode und trägt dort die Rückennummer 31. Ausgerechnet in ihrer ersten Saison erzielte Lea Gutheil genau 31 Tore.
Den Grundstein für ihr Talent sieht sie im gemeinsamen Fußballspielen im heimischen Garten mit ihrem Bruder Lucas, der für die SG Werratal aufläuft. Nach dem bestandenen Abitur wartet nun die nächste sportliche Herausforderung. Lea Gutheil wechselt in die Bezirksliga-A-Jugend zur JSG Münden und möchte sich dort erneut gegen die Jungen behaupten.
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Bei aller Freude über die persönliche Auszeichnung stand für Meistertrainer Ingo Schauermann eines besonders im Mittelpunkt: der Wert der Mannschaft. Er gratulierte Lea Gutheil zu ihrer außergewöhnlichen Torquote und hob zugleich hervor, dass der Erfolg auf dem starken Zusammenspiel des gesamten Teams beruhte. Besonders lobte er die Leistungen von Vanessa Drüke und Christina Barke, die im Offensivspiel wichtige Rollen einnahmen. Vanessa Drüke bereitete zahlreiche Angriffe vor, während Christina Barke in der Rückrunde ebenfalls eine bemerkenswerte Torausbeute erreichte. Gemeinsam bildeten die drei Offensivspielerinnen ein gefährliches Gespann, das großen Anteil an der erfolgreichen Saison des VfV Oberode hatte.
Ingo Schauermann bedauerte zugleich den Abschied der jungen Stürmerin nach nur einer Saison. Er wünschte Lea Gutheil für ihren weiteren sportlichen Weg alles Gute und äußerte die Hoffnung, dass sich ihre Wege eines Tages wieder kreuzen.
Den zweiten Platz hinter Lea belegte in der Wertung aller Frauen-Torjäger der Region Südniedersachsen übrigens Michelle Wolf vom SV Förste, die in der Kleinfeldliga immerhin 25 Tore erzielte.
Zur Ehrung trugen auch mehrere Unterstützer bei. Das Einbecker Brauhaus stellte eine Kiste Hanse-Brause zur Verfügung. Der Fleischereibetrieb Börner-Eisenacher spendete einen Präsentkorb mit Wurstwaren. Außerdem steuerte der Lieferservice Burgerme Göttingen einen Gutschein im Wert von 30 Euro bei.
Die Torjägerin-Kanone Südniedersachsen wird jährlich vom Gökick Fußballprojekt vergeben. Für alle Stürmer gilt deshalb schon jetzt: Vor dem Tor darf der Ball künftig gern etwas seltener den Weg neben den Pfosten finden – schließlich wartet die nächste Kanone bereits.
