Nachdem es vor der letzten Saison ein paar absolute Favoriten auf die Aufstiegsplätze gegeben hat und sich diese Prognose auch bewahrheitet hat, ist eine Prognose in dieser Saison sehr viel schwieriger. Wir haben uns die Liga einmal angesehen und versuchen trotzdem die Favoriten zu benennen.

Beginnen wir mit den Absteigern aus der Bundesliga. Mit Fürth und Bielefeld sind dies andere Kaliber als im Vorjahr, als man mit Schalke und Bremen zwei absolute Top-Mannschaften dazu gewonnen hat. Beide Absteiger müssen zahlreiche Abgänge verkraften und werden zudem von einem neuen Trainer betreut. Vermutlich werden sie deshalb nicht sofort ganz oben wieder angreifen können. Das dürften auch die meisten Buchmacher so sehen. Wir empfehlen dies, wenn man sich einen Überblick über die verschiedenen Anbieter und Wettangebote machen will.

Trotzdem darf man aufgrund der in den Vorjahren gemachten Erfahrungen in der höchsten Spielklasse beide Mannschaften nicht gleich abschreiben, auch wenn ein Jahr der Konsolidierung wahrscheinlicher erscheint. Es ist zumindest mal der Anspruch beider Vereine sofort wieder um eines der begehrten Tickets, die zum Aufstieg berechtigen mitzuspielen.

Der HSV könnte ganz oben landen

Nachdem man im letzten Jahr erst in den Relegationsspielen gegen Hertha BSC Berlin gescheitert ist, trauen vielen den Hamburgern in dieser Saison die langersehnte Rückkehr ins Fußball-Oberhaus zu. Grüne dafür sind die Kontinuität auf der Trainerbank sowie die Verlängerung des Vertrages mit Top-Torjäger Robert Glatzel. Auch die Fans stehen wie eine eins hinter der Mannschaft und werden mit ihrem Support ihren Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen.

Mit Sicherheit wird es auch wieder eine Überraschungsmannschaft geben. Das könnte Holstein Kiel werden, die sich auf Schlüsselpositionen verstärkt haben und ansonsten mit einer eingespielten Mannschaft an den Start gehen. Das kann vor allem wegen des ungewöhnlichen Spielplans aufgrund der Fußball-WM am Jahresende ein Vorteil sein.

Die Aufsteiger werden überraschen

Mit Magdeburg, Braunschweig und Kaiserslautern steigen drei Traditionsmannschaften auf. Diese werden mit Sicherheit für einige Überraschungen sorgen, wenngleich man in Magdeburg fast die gesamte Mannschaft ausgetauscht hat. Ob man damit den Klassenerhalt frühzeitig sichern kann, bleibt abzuwarten.

Nürnberg und Hannover werden einen weiteren Anlauf Richtung Tabellenspitze unternehmen. Zumindest in Hannover setzt man dabei auf sehr viel Erfahrung und hat gestandene Zweitligaspieler verpflichtet. Auch der neue Trainer Stefan Leitl kennt sie Liga sehr gut und hat bei seinem vorherigen Arbeitgeber erfolgreich eine Mannschaft entwickelt und in die Bundesliga geführt. Nürnberg wird versuchen die gute Platzierung aus dem Vorjahr nicht nur zu bestätigen, sondern noch ein bisschen besser abzuschneiden.