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Fußball ist mehr als Bundesliga, Weltmeisterschaft und Champions League. Fußball ist leidenschaftlicher Amateurfußball, ist schwieriges Wirtschaften unterhalb des Profibereichs, ist weltweites Phänomen. All das sind Themen, mit denen sich das neue Fußballmagazin ZEITSPIEL (www.zeitspiel-magazin.de) beschäftigt. Viermal im Jahr erscheint das „Magazin für Fußball-Zeitgeschichte“ und kümmert sich um Bereiche, die in der Berichterstattung zunehmend unter den Tisch fallen.
Von Hardy Grüne
Die erste Ausgabe ist gerade erschienen. Sie trägt den Titel „Überleben im Turbokapitalismus“ und schaut in seinem Titelthema von verschiedenen Perspektiven, wie die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zwischen 3. Liga und den Landesligen aussehen und wie Fußball unterhalb der Profiebene erfolgreich betrieben werden kann.
Herausgeber sind mit Frank Willig und Hardy Grüne zwei seit langem im Fußball fest verankerte Publizisten. Willig ist in seiner Funktion als Vorstand des Oberligisten SV Arminia Hannover ganz nah dran am „kleinen großen“ Fußball, Grüne hat sich als Autor von diversen Büchern über den weltweiten Fußball und Blogger (FußballGlobus bzw. „Insolvenzticker“) einen Namen gemacht. Zur Redaktion gehören Journalisten und Fans aus der ganzen Republik und auch über die Grenzen hinaus. Uns eint die Leidenschaft für den nicht ganz so glamourösen Fußball. Einige von uns gehen durchaus zur Bundesliga, andere tummeln sich grundsätzlich nur auf unterklassigen Bühnen. Wir lehnen den kommerzialisierten Fußball nicht ab, finden den höherklassigen Amateurfußball abseits der breiten Medienerstattung jedoch in vielerlei Hinsicht spannender und wollen ihn wieder stärker in den Fokus des Interesses rücken und ihm darüber eine stärkere Stimme verleihen.
Zudem verbindet ZEITSPIEL Fußballgeschichte mit Alltagsgeschichte. Denn wenn in Lüneburg ein Stadion abgerissen wird, verschwindet mehr als nur ein Sportplatz. Und wenn in Neunkirchen/Saar ein Verein stirbt, stirbt auch ein Stück Stadtgeschichte. Das sind Dinge, die wir thematisieren wollen.
Dabei geht es uns nicht um eine eindimensionale nostalgische Erinnerung im Sinne von „früher war alles besser“, sondern um einen lebendigen, traditionsreichen und vor allem überlebensfähigen Fußball, der sich selbstbewusst und zukunftsgerichtet auf seine Wurzeln und Traditionen beruft und damit eine klare Position im „modernen Fußball“ erreicht.
ZEITSPIEL gibt es nur im Direktvertrieb und nicht im Zeitschriftenhandel, denn wir wollen uns in unserer Arbeit zunächst auf die inhaltliche Qualität konzentrieren, statt Energie in den Strukturen geldabsorbierender Vertriebswege zu verpulvern. Das Einzelheft (92 Seiten) kostet 7,80 Euro, im Abo nur 7 Euro. Konditionen unter http://www.zeitspiel-magazin.de/wir-fuer-euch-abo-und-bezug
ZEITSPIEL ist natürlich auch auf Facebook (www.facebook.com/zeitspielmagazin) und Twitter (@zeitspielmag) vertreten. Klickt doch mal rein und hinterlasst ein „gefällt mir“.
Und hier die Themen aus der gerade erschienenen ersten Ausgabe
Titelthema: Überleben im Turbokapitalismus: Dritt- bis sechstklassige Fußballvereine im Spannungsfeld zwischen Profi(t)fußball, TV-Geldern, Insolvenzgefahr und einbrechenden Zuschauerzahlen.
Neues aus dem Unterbau: Aktuelles aus dem im deutschen Fußball zwischen der 3. Liga und den Landesligen
Gästeblock: MDCC-Arena Magdeburg
Zeitspiel International: Neuigkeiten “around the football world”
Krisensitzung: aktuelle Berichte über Klubs in der Krise („Insolvenzticker“)
Fankurve: Porträt Fanszene Borussia Neunkirchen
Legende: Borussia Fulda gestern, heute und morgen
Groundhoppers Dream: Montserrat
Was war da los?: Spandauer SV 1975/76
Johannes’ Corner: Berliner FC Preussen
Global Game: Tansania und sein Fußball
Mottenkiste: Fußball in Schlesien, Teil 1
Buchmacher: Buchbesprechungen
Stimme aus dem Kuchenblock: was sonst noch zu sagen ist
Weitere Rubriken sind „Singing Area“, „Abstauber“, „Eintagsfliege“, „Wappenstube“, „Lokalrunde“, „Nadelkissen“, “Collectors Corner“, “Jubiläum“, “WM-Ticker“, “Leiden mit den Großen” und „Unverzichtbares Wissen“.
Applaus ist des Künstlers Lohn! Wenn dir unser Beitrag über die regionale Fußballszene gefallen hat, hinterlass bitte ein positives Statement in den sozialen Netzwerken, wie Facebook! Vielen Dank!