FRAUEN-LANDESLIGA: ESV ROT-WEISS GÖTTINGEN - MF GÖTTINGEN 2:4 (1:1)

Im südniedersächsischen Stadtderby der Frauen-Landesliga setzte sich der MF Göttingen am 14. Spieltag mit 4:2 (1:1) beim ESV Rot-Weiß Göttingen durch. Auf dem vom Winter gezeichneten Rasen des Eisenbahner-Sportplatzes an der Grätzelstraße entwickelte sich eine intensive Partie, die nicht nur tabellarisch, sondern auch aufgrund der Trainerkonstellation besondere Brisanz trug.

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Die Ausgangslage versprach Spannung: Der Tabellensiebte MF Göttingen (15 Punkte) traf auf den Sechsten ESV Rot-Weiß Göttingen (16 Punkte). Zudem kehrte MF-Trainer Arne Hoffschlaeger an seine frühere Wirkungsstätte zurück, wo er in der Vorsaison noch den Oberliga-Klassenerhalt gesichert hatte. Die weitere Geschichte des ESV ist den Gökick-Lesern bekannt.

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Die Mannschaft von Trainerin Annabelle Winkelmann begann druckvoll. Bereits in der 8. Minute brachte Mia Sophie Zvar den ESV in Führung. Winterneuzugang Jule Friedrichs hatte sich über die rechte Seite durchgesetzt und eine scharfe Hereingabe geliefert, die die Torschützin aus kurzer Distanz verwertete. In der Anfangsphase bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen, setzten den MF Göttingen früh unter Druck und ließen kaum geordnete Angriffe zu.

Erst nach rund 20 Minuten fand der Gast besser in die Partie und stellte sich zunehmend auf die schwierigen Platzverhältnisse ein. Der Ausgleich fiel in der 36. Minute: Amelie Schob traf mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 19 Metern präzise neben den Pfosten, Torfrau Sabrina Pfeiffer blieb ohne Abwehrmöglichkeit.

Kurz vor der Pause hätte der ESV erneut in Führung gehen können. Ein Freistoß von Marlene Antonia Johanna Golombiewski traf das Lattekreuz, sprang von dort an den Rücken von Sabrina Pfeiffer, anschließend an den Pfosten und zurück ins Feld. Mit dem Pausenpfiff beendete der umsichtig und souverän leitende Schiedsrichter Marvin Ralf Koschinski die erste Halbzeit.

Der hohe Aufwand der Gastgeberinnen auf dem tiefen Geläuf zeigte im zweiten Durchgang Wirkung. Die Kräfte ließen nach, während MF-Trainer Arne Hoffschlaeger mit personellen und taktischen Anpassungen reagierte. Die zur Pause eingewechselte Vanessa Schwarz wurde zur entscheidenden Figur: In der 57. Minute drehte sie die Partie mit dem Treffer zum 1:2, ehe sie in der 68. Minute auf 1:3 erhöhte.

Der ESV gab sich nicht auf und kam in der Nachspielzeit noch einmal heran. Nele Hellwig traf in der ersten Minute der Nachspielzeit aus dem Gewühl heraus zum 2:3. Doch die Antwort folgte prompt: Direkt nach dem Anstoß stellte Vanessa Schwarz mit ihrem dritten Treffer (90.+2) den alten Abstand wieder her.

Mit dem fünften Saisonsieg zieht der MF Göttingen in der Tabelle am ESV Rot-Weiß Göttingen vorbei und belegt nun Rang sechs, während die Gastgeberinnen auf Platz sieben zurückfallen.

MF-Trainer Arne Hoffschlaeger resümierte: „Ich glaube, im Großen und Ganzen ist es am Ende ein verdienter Sieg gewesen, gerade weil wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser mit den Gegebenheiten klargekommen sind, defensiv nichts zugelassen haben und vorne mit dem Raum, den uns Rot-Weiß geboten hat, wir ihn mit Tempo nutzen konnten und auch dann die Tore gemacht haben.“

Der 14. Spieltag der Frauen-Landesliga

Samstag, 28. März 2026
15:00
ESV RW Göttingen
2:4
MF Göttingen
15:00 SG Denkershausen/Lagersh. 2:7
1. FC Wolfsburg
17:00
SVG Göttingen 2
1:1
Eintracht Braunschweig 2
Sonntag, 29. März 2026
11:00
VfL Wahrenholz
1:0
FC Pfeil Broistedt 2
15:00
FT Braunschweig
1:2
SV Eintracht Hahle

Ausblick:

Die beiden Teams sehen sich bereits am Ostermontag (16:00 Uhr) wieder. Auf der BSA Weende steigt dann das Viertelfinale im Frauen-Bezirkspokal gegeneinander.

Am Samstag, dem 11. April, empfangen die Eisenbahnerinnen dann die SG Denkershausen/Lagershausen zum tabellarischen Nachbarschaftsduell.

Der MF Göttingen empfängt am 12. April die Freie Turnerschaft Braunschweig.

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