Ein Mann ein Wort: Auf der Saisoneröffnung der Hainberger Jugend im letzten September hatte Thomas Oppermann bei seinem Besuch die Hainberger Jugendtrainer als Anerkennung für ihre Arbeit zu einem Besuch in politische Berlin eingeladen. Drei Monate später folgte die konkret terminierte Einladung, im Juli dann der Besuch in der Bundeshauptstadt.

Von Roman Müller (SC Hainberg)

16 Hainberger Trainerinnen und Trainer sowie Mitglieder des Vorstands erlebten zusammen mit Gruppen vom SCW Göttingen, Waspo Göttingen und dem Ortsverband Nord-Ost drei tolle Tage. Schon die Ankunft wurde zum Highlight, denn ganze 15 Minuten nachdem der Zug den Berliner Hauptbahnhof erreichte hatte, standen die Hainberger an der Straße und konnten den Deutschen WM-Siegern aus nächster Nähe zujubeln.

Es folgten zwei Tage Programm, das die Mechanismen der poltischen Entscheidungen in Bundestag und Bundesrat ebenso berücksichtigte wie die Deutsch-Deutsche Geschichte beim Besuch der Stasi-Gedenkstätte in Potsdam sowie dem Schloss Cecilienhof, wo 1945 das Potsdamer Abkommen geschlossen wurde. Zum Abschluss empfing Thomas Oppermann die Göttinger Gruppe im Bundestag zum Gespräch und abschließendem Gruppenbild im Plenarsaal der SPD-Fraktion. Dass der SPD-Fraktionsführer anschließend einen Einblick in seine Büroräume gewährte rundete den Blick hinter die Kulissen ab. „Die Tage waren super, vor allem die gute Stimmung in der Hainberger Truppe wird mir lang in Erinnerung bleiben“ zog Franziska Schellenberg, die mit 18 Jahren jüngste Teilnehmerin ihr persönliches Fazit.