Northeim. Drei Spiele mit Beteiligung heimischer Vereine gibt es am Mittwoch in der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokal. Der Schlager steigt in Bad Gandersheim, wo die SVG auf Landesligist Eintracht Northeim trifft. Der SSV Nörten genießt gegen den TSV Landolfshausen Heimrecht, auch Denkershausen darf gegen Dostluk Spor Osterode vor eigenem Publikum ran

SVG Bad Gandersheim – Eintracht Northeim (Mi. 19 Uhr).

„Der Pokal ist für uns nicht ganz so wichtig“, misst SVG-Trainer Steffen Wohlgezogen diesem Wettbewerb keine große Bedeutung bei. Dennoch hat das Aufeinandertreffen für ihn besondere Bedeutung, schließlich war er vor Jahren als Co-Trainer bei Eintracht tätig. Nach durchwachsenen Ergebnissen in der Vorbereitung scheint Wohlgezogen mit seiner Mannschaft nach dem erfolgreichen Auftakt in der Bezirksliga auf dem richtigen Weg.

„Da wird doch sicher Feuer drin sein“, sagt Northeims Trainer Wolfgang Schmidt mit Blick auf das Kreisderby. „Da sehen sich so viele Spieler auf dem Feld wieder, die bereits gemeinsam gekickt haben. Da geht es bestimmt zur Sache.“ In der Tat treffen am Mittwoch nicht nur einige Ex-Kicker der SVG Einbeck nun im Duell aufeinander, viele Kurstädter haben zudem auch schon selbst die Schuhe für die Eintracht geschnürt.

Wie bereits am Sonntag in Vorsfelde muss Schmidt auf Stürmer Melvin Zimmermann verzichten, der im Urlaub ist. Doch als Ausrede lässt der Coach das nicht gelten. „Wir haben genug Spieler. Der Pokal ist eine gute Gelegenheit für Jungs aus der zweiten Reihe, sich zu zeigen. Wir wollen uns schließlich weiterentwickeln. Da kommen solche Spiele gerade richtig.“ Zudem habe die SVG Bad Gandersheim eine sehr ambitionierte Mannschaft, „da wollen wir natürlich dagegen halten.“

SG Denkershausen – Dostluk Spor Osterode (Mi. 18.30 Uhr).

Um sich aus dem Pokal zu verabschieden, bleibt den Denkershäusern immerhin die Fahrt nach Osterode erspart. Schließlich käme alles andere als eine Niederlage gegen den Absteiger einer Überraschung gleich. Die beiden verlorenen Meisterschaftsspiele und der knappe Personalbestand sind kaum ideale Bedingungen für Trainer Oliver Hillebrandt, der neben Goldmann nun auch Abwehrorganisator Markus Schnepel (Rotsperre) ersetzen muss.

SSV Nörten Hardenberg – TSV Landolfshausen (Mi. 18.30 Uhr).

Trotz der kleinen Erfolgsserie bleibt man beim SSV auf dem Boden. Wenngleich Landolfshausen als Schlusslicht der Staffel anreist, will man den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bereits vier Tage später kreuzen die Nörtener mit ihrem Kontrahenten die Klingen um Punkte. Für Co-Trainer Stefan Minor gilt es in Abwesenheit des urlaubenden Coaches Marko Grube, nach dem Platzverweis von Dehne dessen Position zu besetzen.

(nh/mwa)

Originalartikel der HNA

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