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FORTSCHRITTLICHER DFB-PLAN ERZIEHT ZU BESSEREM VERHALTEN AUF DEN SPORTPLÄTZEN
Titelfoto: Bild aus destruktiven Zeiten. Wurst und Fleisch verhindern die Klima-Neutralität
Nachtrag: Viele Leser haben es bereits bemerkt. Der Nachhaltigkeits-Plan des DFB entstand unserer Fantasie, es handeltes ich um einen April-Scherz
Der DFB hat jetzt seine Pläne für mehr Nachhaltigkeit im Fußballsport bekannt gegeben. Die Schiedsrichter sollen dabei, ähnlich wie beim Fairness-Wettbewerb künftig eine zentrale Rolle in diesen Plänen spielen.
Neue Ligen-Einteilung
Eine neue Software für die Einteilung der Ligen auf regionaler Ebene wird demnächst an die NFV-Kreise und -bezirke ausgeliefert. Sie soll die Ligen mit den geringsten Entfernungen errechnen, um die Abgasbelastung bei Auswärtsfahrten zu minimieren. Abgelegene Gebiete, wie beispielsweise auch Südniedersachsen, sollen dann nicht mehr, wie bisher in Landes-Wettbewerben spielen, sondern im Nachbarland mitkicken. „Die Klimaneutralität ist in das Grundgesetz aufgenommen. Deshalb müssen wir die Nachhaltigkeit im Fußball neu denken. Ländergrenzen dürfen da keine Hürden mehr darstellen.“, so Thomas Bergmann, Vizepräsident des DFB für Rechtsangelegenheiten.
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Nachhaltigkeitspunkte in einer Tabelle
Zudem soll neben der Punkte-Tabelle in allen Ligen des DFB nicht nur die bereits bestehende Fairplay-Wertung existieren, sondern auch eine Nachhaltigkeits-Tabelle geführt werden. Wer beispielsweise mit Diesel-Bussen anreist, erhält Negativ-Punkte, wer mit Elektro-Autos oder mit dem Fahrrad zu Auswärtsspielen reist, darf sich über Pluspunkte freuen. Die Schiedsrichter sollen das vor jeder Partie abfragen und auch den Wahrheitsgehalt kontrollieren.
Auch das Duschen nach den Spielen wird in dieser Wertung eine Rolle spielen. Wer kalt duscht, um Energie zu sparen, erhält Bonuspunkte in der Nachhaltigkeitstabelle, wer sich mit warmem Wasser reinigt, muss mit Abzügen rechnen. Reinigung mit Wachlappen wird besonders belohnt.
Sportbekleidung und Fußbälle sollen zukünftig länger getragen und verwendet werden. Vereine, die in jeder Saison neue Trikotsätze vorstellen oder die neusten Spielbälle verwenden, werden in der Nachhaltigkeits-Tabelle bestraft, Vereine, die ihre Trikots mehrere Jahre verwenden, erhalten vom DFB kostenlose Flicken und Stopf-Garn. Zudem können Vereine, die ihre Trikots mehrfach tragen und weniger waschen, einen Punkte-Bonus in der Nachhaltigkeits-Tabelle beantragen. Das Verwenden von Wachmittel hingegen wird negativ bewertet.
Auch die Gastronomie soll auf den Sportplätzen in die Bewertung einfließen. Wer mittels Kühl- oder Wärmtechnik temperierte Getränke verkauft, verbracht Energie und ist zu bestrafen. Wer sogar eine Fritteuse hält oder Kohlendioxid durch einen Grill produziert, wird natürlich mit Abzügen rechnen müssen. Fleisch soll in diesem Sinne verboten werden, weil die Massentierhaltung dem Klima schadet.
Nachhaltigkeit wird belohnt
Am Ende der Spielzeit wird die Nachhaltigkeits-Tabelle auch Einfluss auf die Punkte-Tabelle der Ligen haben. Wer nachhaltig agiert, bekommt Zusatzpunkte, weil auch das zu einem fairen Wettbewerb gehört, wie der DFB auf seiner Homepage vermeldet. Vereine, die die Nachhaltigkeit ignorieren, sollen mit Punktabzügen bestraft werden.
Vorschläge, auf schnelles Laufen beim Fußballspielen zu verzichten, damit dadurch die Kohlendioxid-Produktion durch eine hohe Atemfrequenz verhindert wird, fanden bei den Planungen noch keinen Eingang in die Bewertung, werden aber fortlaufend geprüft. „Walking Football“ soll deshalb in Zukunft weiter gefördert werden.
Der DFB hat auf seiner Homepage ein Formular freigeschaltet, in welchem die Bürger weitere Vorschläge zur Nachhaltigkeit einbringen können oder Verfehlungen der Vereine melden können.
Insgesamt möchte die Fußballgemeinde mit diesen neuen, fortschrittlichen Bestimmungen zur Klimaneutralität 2045 beitragen. Der DFB hofft, dass sich vor allem auch Indoor-Sportarten diesem Vorhaben anschließen und zukünftig auf eine Beheizung und Beleuchtung der Sporthallen verzichten.