RIALTO-CUP DER SG HOHER HAGEN

Mit einer großen Überraschung endete der Rialto-Cup der SG Hoher Hagen am vergangenen Wochenende. Das Hallenturnier Turnier in Dransfeld gewann etwas überraschend die Mannschaft des NK Croatia Göttingen aus der 2. Kreisklasse Süd. Im Finale besiegten die Kroaten die zweite Mannschaft des SSV Nörten-Hardenberg aus der Kreisliga Northeim-Einbeck mit 3:1. Dritter des Wettbewerbs wurde der Kreisligist FC Grone, der die zweite Mannschaft des Gastgebers, Ligakonkurrent des Turniersiegers, im Kleinen Finale mit 4:1 besiegte.

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Insgesamt waren 14 Mannschaften, alle im Kreisfußball aktiv, am Samstag in zwei Vorrunden-Gruppen in das Turnier gestartet. Die besten acht davon sahen sich am Sonntag in der Zwischenrunde wieder. Erstaunlich: Der spätere Turniersieger erreichte als Vorrundengruppen-Dritter mit einem ausgeglichenen Torverhältnis von 8:8 die Zwischenrunde. Dort allerdings gewann das Team von Trainer Vjeko Juric alle Partien. In der Zwischenrunde besiegte NK den späteren Gruppenzweiten SG Hoher Hagen II mit 2:1, die SG West mit 2:0 und die zweite Mannschaft des TSV Holtensen mit 4:3. Mit der maximalen Punkteausbeute zogen die Kroaten somit in das Finale ein. Dort traf NK auf die zweite Mannschaft des SSV Nörten-Hardenberg, die sich in der spannenden zweiten Zwischenrundengruppe aufgrund der besseren Tordifferenz gegen den Gruppenzweiten FC Grone und die SG Wolbrechtshausen/Hevensen durchsetzte.

Im Spiel um den dritten Platz siegte der FC Grone mit 4:1 über die zweite Mannschaft des Gastgebers. Und schließlich triumphierte NK Croatia gegen den SSV Nörten-Hardenberg II klar mit 3:1.

Sieger-Trainer Juric sah es so: „Der Turniersieg in Dransfeld war ziemlich großartig und für mich auch ein bisschen überraschend. Wir hatten im Vorfeld keinerlei Training in der Halle absolviert und stehen zudem erst am Anfang unserer Vorbereitung. Darüber hinaus hatten wir Spieler dabei, die erst in der Winterpause zu uns gestoßen sind, was bedeutet, dass wir als Team noch nicht eingespielt waren. Meine persönliche Vorgabe war zunächst nur die Qualifikation für die Endrunde, was uns auch gelungen ist. Damit war ich eigentlich schon recht zufrieden.

In der Endrunde haben wir dann jedoch eine großartige Leistung gezeigt und sehr überzeugend gespielt. Wir konnten dort alle Spiele gewinnen, einschließlich des Finales. Ich bin sehr zufrieden, überrascht und glücklich darüber, wie alles gelaufen ist. Das Turnier war insgesamt sehr schön und gut organisiert; auch die Schiedsrichterleistungen waren gut.

Wir hatten es mit Mannschaften zu tun, die höherklassig spielen oder favorisiert waren, wie zum Beispiel Holtensen, Grone oder Nörten im Finale. Dennoch haben die Jungs das großartig gemacht, gut gekämpft und stark gespielt.

Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Am Anfang lief es noch nicht so gut, aber zum Schluss hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass wir eine Überraschung schaffen könnten – und so ist es am Ende auch gekommen. Da wir in der Endrunde alle Spiele gewonnen haben, kann man hier nicht nur von Glück sprechen; der Sieg war verdient.“

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