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Die Wiener Austria hat ihren Titel aus dem Vorjahr beim 26. Sparkasse & VGH-CUP in der Göttinger Lokhalle verteidigt. Im ersten Finale der Turniergeschichte ohne deutsche Beteiligung gewannen die Österreicher gegen den FC Kopenhagen mit 6:5 nach Neumeterschießen, nachdem es nach regulärer Spielzeit noch 2:2 gestanden hatte. Dritter des Turniers wurde der FC Schalke 04, der Hannover 96 im Duell der Halbfinal-Verlierer mit 4:3 besiegte. Bestes regionales Team wurde der JFV Northeim, der erst im Viertelfinale am FC Schalke 04 durch eine 1:4-Niederlage scheiterte.
Die mittlerweile 26. Ausgabe des Sparkasse & VGH CUPs in der Göttinger Lokhalle ist Geschichte. Austria Wien hat den Sieg aus dem Vorjahr wiederholt. Diesmal schlugen die Österreicher im ersten rein internationale Finale der Turniergeschichte den FC Kopenhagen. Allerdings benötigten die Wiener für den Sieg das Neunmeterschießen, das sie nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit mit 4:3 gewannen. Erstmals in der Geschichte des Turnier gab es auch einen Live-Stream des Veranstalters, bei dem die entscheidenden Partien im Internet verfolgt werden konnten. Ein Service für die vielen Fußballfreunde, die keine Karten mehr für die an allen vier Tagen ausverkaufte Veranstaltung erhalten konnten.
Dritter des erneut hervorragend organisierten Hallenspektakels wurde der FC Schalke 04. Im Spiel der Halbfinal-Verlierer, beide verloren erst im Neunmeterschießen, behielten die Jung-Knappen mit 4:3 die Oberhand über Hannover 96.
Aus regionaler, Gökick-Online-Sicht verlief das Turnier enttäuschend. Lediglich der Niedersachsenligist 1. SC Göttingen 05 und der Landesligist TuSpo Petershütte erreichten die Zwischenrunde, die gemeinsam mit den Northeimer Teams JFV Northeim (Niedersachsenliga) und JSG Uslar/Solling (Bezirksliga) in der als „Trostrunde“ bezeichneten Zwischenrunden-Staffel E der vier Vorrunden-Vierten spielten. Keinem regionalen Team gelang es in diesem Jahr, einen der ersten drei Plätze in den Vorrunden-Gruppen zu belegen. Lediglich einzelne Überraschungen, wie der Sieg des 1. SC Heiligenstadt gegen Mainz 05, waren zu verzeichnen. Der Sieger der Trostrunde, der JFV Northeim, schied im Viertelfinale gegen den FC Schalke 04 chancenlos aus (1:4). Dennoch darf sich die Northeimer Mannschaft „bestes regionales Team 2015“ nennen, weil keinem anderen regionalen Teilnehmer ein besseres Abschneiden gelang. Die A-Jugend des 1. SC Göttingen 05 verlor nicht nur das Duell gegen den Liga-Konkurrenten JFV Northeim in der Trotstrunde (2:4), das Team von Trainer Arunas Zekas konnte sich beim Tabellenletzten der TSN-Beton-Gruppe, JFV Rhume-Oder, bedanken, da diese den 1. SC Heiligenstadt besiegten. Bei einem Sieg der Thüringer wären die Göttinger bereits in der Vorrunde ausgeschieden.
Die anderen Mannschaften der Region dürfen ihr Abschneiden selbst beurteilen. Der SC Hainberg, der im Vorjahr sang- und klanglos ausgeschieden war, konnte in dieser Auflage des Turniers vier Punkte erringen. Der hochgehandelte Landesligist Sparta Göttingen von Trainer Andreas Heimbüchel unterlag letztlich dem besten regionalen Team JFV Northeim in der Vorrunde mit sechs Punkten. Doch das Team setzt sich größtenteils aus A-Jugendlichen des jüngeren Jahrgangs zusammen. Ihre Zeit dürfte im nächsten Jahr anbrechen. Der JFV Eichsfeld scheiterte mit sieben Punkten an der in der Vorrunde sehr starken JSG Uslar/Solling, die immerhin den Jung-Fohlen aus Mönchengladbach beim 3:3 ein Remis abringen konnten. Kreisligist SVG Göttingen erzielte sieben Tore und feierte nach langer Turnierpause auch gleich einen Sieg. Noch besser steht am Ende der Bovender SV da, der sich über vier Punkte und neun Tore freuen darf. Für den RSV Göttingen 05 reichten die sechs Turniertore nicht für einen Punktgewinn. Da schwächste Team der Region – allerdings in der Hammergruppe „Flippothek“ – war der JFV Rotenberg, der mit nur drei Toren und keinem Punktgewinn die Heimreise antreten muss. Der JFV Rhume-Oder siegte, wie bereits beschrieben, gegen den 1. SC Heiligenstadt, konnte ansonsten keinen Punkt mehr erringen.
In diesem Jahr räumten die Gäste aus dem Nachbarkreis Northeim ab. Das beste regionale Teams konnte mit Jannik Srüber auch den besten regionalen Torschützen und den von der Turnierleitung gewählten besten regionalen Spieler stellen. Dabei ist Jannik Torwart und erzielte unglaubliche sieben Turniertore!
Als bester Spieler des Turniers wurde Marcel Hartelt vom 1. FC Köln ausgezeichnet, der gemeinsam mit dem Schalker Felix Schröter auf 14 Tore kam und sich damit auch die Torjäger-Kanone des Turniers sicherte. Als bester Torwart wurde Daniel Jespersen vom FC Kopenhagen gewählt.
[link url=http://www.goekick.com/turnier.page?id=1241 text=Alle Ergebnisse und Tabellen des Turniers.]
[link url=http://goekick.com/artikel/der-zweite-tag/ text=Bericht über den zweiten Turniertag.]
[link url=http://goekick.com/artikel/das-war-der-erste-tag/ text=Bericht über den ersten Turniertag.]
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