Nach dem Aufstieg im Spieljahr 13/14 aus der Kreisliga in die Bezirksliga Braunschweig Süd musste die JSG Plesse sieben altersbedingte Abgänge und den Abgang des Stammtorwarts verkraften und entsprechend neu ergänzen. Den Trainern Thomas Rusch, Michele Santosuosso und Dennis Hogreve ist es gelungen mit neuen Spielern und den restlichen vorhandenen aus der Aufstiegsmannschaft einen schlagkräftigen Kader aufzustellen. Ziel war es in der Bezirksliga im oberen Mittelfeld mitzuspielen. Da für uns die Bezirksliga Neuland war, wollten wir die Ziele nicht zu hoch aufhängen. 

Von Thomas Rusch (JSG Plesse)

Ohne Testspiele (auf Grund der Ferienzeit) ging es dann in die neue Saison. Das Pokalspiel und das erste Punktspiel wurden klar gewonnen. Dann kam schon der Titelanwärter Tuspo Petershütte. Hier erspielten wir uns ein verdientes 1:1. Danach lief in der Hinrunde alles sehr positiv für uns. Es wurde kein einziges Spiel verloren, aber knappe Siege waren dabei. Die Jungs konnten die ganze Zeit locker aufspielen, denn es gab keinen Druck auf Grund von Abstieg oder geplanten Aufstieg. Testspiele in der Winterpause (u.a. JFV Northeim Landesliga) und das Pokalspiel in der Hinrunde gegen SC Göttingen 05 Landesliga zeigten uns, dass die Mannschaft ohne weiteres in der Landesliga hätte mithalten können. In der Rückrunde wurde es dann etwas holpriger, weil die Gegner sich auf uns eingestellt hatten. Titelanwärter Petershütte wurde zu Hause mit 2:1 geschlagen und weil die Harzer dann auch noch zwischenzeitlich in Osterode stolperten (ein Unentschieden) wurde uns immer mehr bewusst, dass wir nun um die Meisterschaft spielten. Die Mannschaft ließ nichts mehr anbrennen und siegte und siegte. Am Ende bedeutete das die Meisterschaft mit 21 Siegen, einem Unentschieden und 88:14 Tore (bestes Torverhältnis der Liga). Ein grandioser Erfolg dieser Mannschaft!

Foto: stehend (v.li.): Trainer Michele Santosuosso, Moritz Reparon, Bleron Pergjegjaj, Max-Jorik Möller, Maurice Rusch, Hendrik Sist, Jannik Lösekrug, Florian Corsmann, Jannis Mengler, Trainer Dennis Hogreve, Trainer Thomas Rusch; vorn (v. li.): Giuliano Santosuosso, Christos Zlatoudis, Tugay Beyzait, Marvin Gutacker, Norick Florschütz, Fabio Lipki, Daniel Frimpong, Vincent Schnurr
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