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Wie kann man mit eSport Geld verdienen?

Viele Unternehmen und Sponsoren haben das Potenzial des eSports erkannt. Es werden nicht nur echte Sportarten nachempfunden, wie das bei dem Spiel FIFA der Fall ist. Bei den Multiplayer-Spielen in fantasievollen Welten steckt ebenfalls eine Menge Geld dahinter.

 
Erfolgreiche Bundesligisten und internationale Fußballclubs managen neben dem regulären Team auch eSport Teams, die bei den virtuellen Turnieren antreten. Über den eSport können ganz neue Zielgruppen erreicht werden, die mit dem regulären Spielbetrieb nicht zu erreichen sind.
 
Kein Wunder also, dass sich der Fokus auf die besten Spieler der Szene gelegt hat. Wer bei den Turnieren als besonders wertvoll hervorsticht, sollte nicht überrascht sein, wenn Clubs und Unternehmen Sie für eine gut bezahlte Position im eSport-Team anwerben wollen.

Wie wird man eSportler?

Wer jetzt denkt, dass es beim professionellen eSport nur um ein paar Stunden Zocken pro Tag geht, der hat sich getäuscht. Wie bei jedem anderen Sport oder Beruf gilt es, kontinuierlich zu trainieren und an einer Verbesserung zu arbeiten. Es wird im Team oder alleine auf die Ziele wie den Gewinn eines der großen internationalen Turniere hingearbeitet.

Diese Eigenschaften sind besonders wichtig:

Nicht jeder Hobbyspieler eignet sich auch für den Profibereich. Nur wer die folgenden Eigenschaften besitzt, sollte sich in das Abenteuer Profi-Zocker stürzen.

Analytische Fähigkeiten sind eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt. Das Spiel der Gegner und das eigenen bis aufs Detail untersuchen zu können und die Schwachpunkte erkennen, ist eine Grundvoraussetzung, um im eSport weiterzukommen.

Eine sehr gut ausgebildete Hand-Augen-Koordination ist beim Zocken am PC oder der Konsole unabdinglich. Nur wer schnell reagieren kann, wird mit großem Erfolg rechnen können.
 
Strategisches und taktisches Verständnis muss sehr gut ausgebildet sein. Gerade wenn bei den Multiplayer-Shooter wie Counter Strike oder ähnlichen Spielen im Team agiert wird, muss man sich strategisch intelligent bewegen.
Neben diesen drei besonders wichtigen Eigenschaften, die ein Spieler mitbringen sollte, sind natürlich auch Disziplin, Ehrgeiz und die psychische Belastbarkeit sehr wichtig. Wie bei allen Berufen heißt es auch im eSport Durchhaltevermögen zu zeigen und nicht bei der ersten Niederlage aufgeben.
 
Etwas weniger wichtig, doch gerade bei Teams sehr hilfreich ist die Fähigkeit zur Kommunikation und natürlich ein gewisses Verständnis der Technik. 

Welche Studienrichtungen empfehlen sich für eSportler von morgen?

Eine offizielle Ausbildung zum Profi-eSportler gibt es aktuell nicht. Ob sich da in der nahen Zukunft etwas ändert, ist schwer zu sagen. Es gibt jedoch einige Berufe und Studiengänge, die sich stark mit dem Thema Gaming befassen und die durchaus eine interessante Option darstellen. Dabei muss man nicht immer direkt eine technische Profession erlernen. Auch Management-Studiengänge lassen sich gut mit dem Profi-eSport verbinden.

Game Designer
Game Designer liefern die Ideen zu neuen Videospielen. Sie entwickeln die Konzepte und Pläne zu den Spielen. Hier ist viel Kreativität und perspektivisches Vorstellungsvermögen gefragt. Abstrakt, fantasievoll oder total realistisch, die gestalterischen Möglichkeiten sind fast grenzenlos.
 
Game Programmierung
Bei der Programmierung von Spielen stehen die technischen Aspekte etwas mehr im Vordergrund. Programm-Gerüste und Plattformen für PC, Video oder für das Smartphone werden entwickelt.
Informatik
Die Informatik ist ein sehr breit gefächerter Bereich. Hier kann man zum Einen in der Wartung technischer Systeme aktiv sein, aber auch komplett neue Programme entwerfen und umsetzen. Welche Richtung man einschlägt, hängt mit den Vorlieben der Studierenden zusammen.
 
Sportbusiness Management
Gerade bei den Sportspielen wie FIFA sind auch Managementberufe, die sich im Sport befinden, denkbar. Wer sich bestens mit den Top-Spielern der Liga auskennt, kann sein eigenes virtuelles Team zusammenstellen und das Gelernte bereits im eSport anwenden. 

Fazit

Der eSportler ist natürlich noch kein anerkannter Beruf ansich. Es gibt jedoch eine Menge Profispieler, die erfolgreich ihren Lebensunterhalt mit dem Zocken verdienen. Im Durchschnitt sind die Spieler recht jung und haben das Hobby in einen Beruf verwandelt. Dabei ist jedoch wie bei jeder anderen Profession Ausdauer, Disziplin, Belastbarkeit und einiges an Talent vonnöten, damit man es in die Top-Teams schafft.

 
Wer seine Zockerleidenschaft mit einem passenden Studiengang verbindet, kann vom theoretischen Know-how auch im eSport profitieren. In dem Fall, dass es mit der Profikarriere im virtuellen Sport nicht klappt, hat man gleichzeitig einen traditionellen Beruf in der Tasche.