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Normalerweise gehen die vier Spieler aus dem südlichen Niedersachsen auf dem Großfeld auf Punktejagd. Nun steht der große Auftritt auf der internationaler Ebene bevor. Es geht um Top-Torjäger Florian Evers, Allzweckwaffe Micha Alexander (beide SVG), Torwart Roman Heinrich vom RSV Göttingen 05 sowie dem Offensive-Spezialisten Florian Thamm vom Oberligisten Eintracht Northeim.
Am Dienstag reist das Quartett mit der Deutschen Kleinfeld-Fußball-Nationalmannschaft um Bundestrainer Marc Müller zur miniEURO nach Montenegro, um in der Küstenstadt Herceg Novi von Mittwoch bis Sonntag um den Titel zu spielen. Alexander und Thamm konnten bereits bei der miniEURO 2013 in Griechenland auf Kreta für Aufsehen sorgen, indem das Team sich bis in das Halbfinale vorkämpfte und schließlich den 3.Platz belegte. In der Vorrundengruppe der diesjährigen miniEURO trifft das Team auf Russland, Lettland sowie Zypern. Präsident Christoph Köchy über die Gegner in der Vorrundengruppe: „Gerade auf dem Kleinfeld gibt es keine leichten Gegner. Nach dem guten Abschneiden im letzten Jahr fällt es nun schwer, ein neues Ziel auszugeben. Insofern möchten wir erneut die Gruppenphase überstehen und dann mit unserer Nervenstärke und dem unbedingten Willen jedes weitere Spiel gewinnen.“
Hinter den Spielern, die aus ganz Deutschland rekrutiert wurden, stecken drei Kurztrainingslager mit zahlreichen Testländerspielen. So reiste das Team im September nach Tschechien, um gegen den Gastgeber sowie der Slowakei die Form zu testen. Außerdem fand in der Nähe von Kaiserslautern im Oktober die Generalprobe statt. Die Fußballnation England und die Nachbarn aus Luxemburg duellierten sich in Form eines 3-Nationen-Cups. Das Team schlug Luxemburg deutlich mit 6-1 und der Vergleich mit England endete nach einem packenden Spiel 3-3 Unentschieden. Der Coach zeigte sich insgesamt zufrieden: „Es war wichtig, diese Testspiele zu haben. Wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht und sind nun zuversichtlich. Allerdings wird jedes Turnier neu gespielt, der 3. Platz aus dem Vorjahr ist in Montenegro nichts mehr wert. Wir müssen eine neue Geschichte schreiben.“
Das gesamte Team scheint bestens vorbereitet und startet die Reise vom Flughafen Köln-Bonn mit 11 Spielern sowie einer fünfköpfigen Delegation, um eine Woche später an gleicher Stelle mit dem Titel zurück zukommen.