Teammanagerbericht: FSG Weser/Verna. (F)

Autor: Jens Wolf

25.03.2019

Kalter Wind, kaputte Beine, drei Punkte im Gepäck.

Kreisliga Göttingen Osterode | Teammanagerbericht FSG Weser/Verna. (F)

Am Samstag stand der Rückrundenauftakt, bei den Damen aus Bovenden auf dem Plan. Wir waren erst ein Paar mal auf dem Platz und konnten nur bedingt trainieren und schon ging es von Null auf Hundert. Entgegen der Göttinger Vereine haben wir keinen Kunstrasen- oder Hartplatz zur Verfügung. Aber gejammert wird nicht, auf geht’s!


Mit einem vollen Kader reisten wir in Bovenden an und bereiteten uns gut vor. Das Spiel war von Beginn an ausgeglichen und wir stellten uns recht gut an. Ein paar Distanzschüsse, leider zu unplaziert, waren leichte Beute für die Keeperin der Gastgeberinnen. Nach einer knappen halben Stunde konnte Bovenden einen sehenswerten Treffer aus der Distanz erziehlen und ging in Führung. Daniela Zinkel glich nur ein paar Minuten später aus. Sie setzte sich halblinks durch, und schoss aus ca. 25 Metern ins lange Eck. Der Ball fiel als Bogenlampe über Bovendens Schlußfrau ins Tor. Kämpferisch hielten wir gut dagegen und versuchten über diesen besser ins Spiel zu kommen. Nach der Pause waren wir etwas zielstrebiger und spielten auch ansatzweise besseren Fußball. Melissa konnte mit neuem Schuhwerk, aber ihrer alten Schusstechnik, den Führungstreffer erzielen. Aus halbrechter Position zog sie ab und der Ball plumpste wie ein Stein hinter der Keeperin ins Netz. Auch Glückstreffer muss man sich verdienen.
Bovenden drückte auf den Ausgleich und unsere fehlenden Trainingseinheiten machten sich bemerkbar. Immer wieder drückten sie uns vors eigene Tor und nur mit viel Mühe und etwas Glück konnten wir es lange Zeit verhindern. Dann in der 85. Minute viel der Treffer zum Ausgleich, zu diesem Zeitpunkt verdient. Doch wer gedacht hat wir geben uns damit zufrieden hier einen Punkt zu holen, hat die Rechnung ohne die FSG´lerinnen gemacht. Noch einmal alle Kräfte gebündelt und in der 90. Minute eine Ecke erarbeitet. Lea Herbold prallte der Ball vor den Körper, bevor sie ihn Gedankenschnell ins gegnerische Tor drückte. Diese Führung ließen wir uns auch über die Nachspielzeit nicht mehr nehmen. Trotz lädierter Knie und Oberschenkel und der eiskalten Duschen reisten wir zufrieden zurück ins Wesertal, mit verdienten Punkten im Gepäck.
Nun heißt es Wunden lecken, bis am kommenden Wochenende die Spartanerinnen aus Göttingen zu uns kommen.

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