Teammanagerbericht: SC Hainberg IV

Autor: Kevin Prosser

10.06.2016

Mit der Kraft des Buddhas...

3. Kreisklasse C | Teammanagerbericht SC Hainberg IV

Als einziges Team hat man noch drei Spiele zu spielen in dieser Saison. Aufgrund der vielen Auswärtsspiele in der Hinrunde, hatte man am Donnerstagabend wieder ein Heimspiel. Und wieder wollte man gewinnen. Und wieder einer zeigte, was er kann!


Am Montag begann man bereits mit der Kaderplanung, wer hat bloß Zeit am Donnerstagabend? Gefühlt 2 von 40 Leuten haben direkt zugesagt, oft muss man sowas hören wie, Urlaub, Krank, Hamster tot, Rasenmähen, Berlin Tag und Nacht kommt etc. Bis Donnerstag Nachmittag war der Kader nicht komplett, aber nicht verzagen, Mr. Coleman fragen, mit Bindehautentzündung musste der gemütlichste Libero der Liga spielen. Kapitän Ansari kam erst zur zweiten Halbzeit, hatte angeblich Termine, lächerlich...

Naja Anpfiff am "Kältesten Fleck Deutschlands im Schatten" gegen die Reserve von Großellershausen/Hetjershausen, die einen äußersten fitten Eindruck machten. Man fing sehr gut an Fußball zu spielen, grade vorne war viel Dynamik und die Pässe kamen an. Man konnte sich einige Chancen rausspielen nur entweder traf man das Tor nicht oder der Toptorschütze des Gegners Tobias Godehard wusste es wie man es sauber hielt, welcher heute überraschenderweise heute am anderen Ende des Platzes stand. Die körperliche, aber faire Partie erbrachte uns in der 14. Minute einen Freistoß ca 25. Meter vor dem Tor. Martin Schwalm trat an, der sich vor seinem dritten Spiel ein 5 Tore-Selbstvertrauen erspielt hat. Satter Rechtsschuss, nicht platziert, aber hart, und wie! Augenzeugen berichten von ca. 345 km/h, die der Ball aufm Tacho gehabt haben soll. Verdientes 1:0, und wieder Schwalm. Man erspielte sich weiter Chancen, aber das Tor konnte man nicht treffen, langsam kam der Gegner auch ins Spiel. In der 24. Spielminute verletzte unser Mittelfelddompteur Alberto sich stark am Knie, gute Besserung nochmals! Man musste umstellen, mit Penno kam ein bezirksligaerfahrener Spieler ins Spiel, dennoch war es neu.
Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter in der 30. Minute auf den Strafstoßpunkt der Hainberger, Keeper Blank traf den gegnerischen Stürmer leicht am Schienbein, jedoch reichte dies. Strafstoß war vollkommen berechtigt.
Groß E Kapitän Ahlbrecht ließ sich um nichts bitten und erzielte das verdiente 1:1, da man aufhörte Fußball zu spielen. Dieses Unentschieden schleppte man in die Pause....

Wann kommt endlich der Captain, tuschelten die Spieler, und dann war es soweit. In Rocky Manier joggte er umgezogen die Treppen runter und war heiß wie die persische Sonne. Erstmals gabs eine Kiste Wasser + Bier von unserem Sponsor, was war bloß in diesem Wasser sollte man sich fragen. Die Spieler entwickelten plötzlich unbekannte Kräfte, das muss an dem Wasser gelegen haben. Später war man sich einig da war die Kraft der Buddhas drin, da unsere Getränke von der Buddha Lounge in Göttingen (s. Galerie) gesponsert waren.

Neu-Buddhist Martin Schwalm bekam das Wasser sehr gut, direkt in der 48. konnte er ebenfalls durch einen Strafstoß, die Führung zurückerlangen. Und wieder Schwalm! Der Ball lief wieder super, der Kapitän hatte das Ruder wieder in der Hand und schon lief es.
Direkt in der 55. Spielminute konnte das man 3:1 drauflegen, durch einen Rechtsschuss von Martin Schwalm, wieder Schwalm! 8. Tor im 3. Spiel, Wahnsinn!
Die Gegner hatten kein dementsprechendes Wasser und wurden zunehmend müder, also spielte man gemütlich weiter auf das gegnerische Tor. Folglich auch fiel das 4:1, da Sven-Oliver Sange den Ball durch eine Flanke in die Mitte brachte, der eine Schwalm den ball nicht traf, der andere Schwalm ihn nicht richtig traf gelang der Ball zum erfahrensten Mann der Startelf, Vjeko Resman brachte den Ball mit einem schönen Schuss im Tor unter! Glückwunsch zum ersten Tor Herr Resman.

In der 80. Minute lies man einmal den Stürmer Mustroph gewähren, welcher dann im 1 gegen 1 kalt blieb und zum 4:2 einschob! Sofort kamen die Gedanken ans Croatia-Spiel zurück. Das passiert nicht nochmal, schrie Ansari seine Kollegen an. In der 85. Minute konnte man sogar wieder durch einen tollen Schuss von Comebackschabe Sven-Oliver Sange die Führung auf 5:2 ausbauen. So wurde die gut geleitete Partie schlussendlich abgepfiffen.

18 Punkte in den letzten sechs Spielen, geht schlechter! Sechs Punkte, acht Tore und zwei Spiele trennen uns vom zweiten Platz, welcher scheiß egal ist, aber einfach geiler aussieht!

MVP wurde trotz des Dreierpacks von Schwalm:
Simon Scheuchzer
Gewonnene Zweikämpfe: 136.8%
Angekommene Pässe: 518 / Quote: 104%
Gelaufene Kilometer: 34.8 km
Fouls: 0
Karten: 0

Schönes Wochenende, möge Buddha mit euch sein!

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