13.06.2018

„Vereinsgewerkschaft“ im Dialog mit dem Verband

NFV und die Initiative „Amateurvereine fordern Unterstützung“ stehen in einem nachhaltig ausgerichteten Dialog

Miteinander reden statt übereinander – nach diesem Leitsatz stehen die Initiative „Amateurvereine fordern Unterstützung“ und der Niedersächsische Fußballverband (NFV) seit dem vergangenen Jahr in einem nachhaltig ausgerichteten Dialog. Die Initiative, der zwischenzeitlich 58 Vereine - vornehmlich aus der Region Hannover - angehören, formierte sich im März 2017. Ausgangspunkt war die Unzufriedenheit der Vereine mit den Rahmenbedingungen des Spielbetriebs.

Pressemitteilung vom NFV

Zur Chronologie: Ende Mai 2017 luden die Gründer der Initiative per Email interessierte Vereine zu einer Zusammenkunft ins Vereinsheim des VfL Eintracht Hannover ein. Nahezu 40 Vereine nahmen an der Versammlung teil. Nach intensiver Beratung wurde ein Thesenpapier verabschiedet. Es enthält u.a. Punkte wie den Wunsch nach mehr Transparenz und weniger Bürokratismus und wurde dem Präsidium des NFV um den damaligen Präsidenten Karl Rothmund im Juni von den Sprechern der Initiative persönlich übergeben.

Eine erste gemeinsame Erörterung des Papiers fand daraufhin zwischen dem NFV und den Sprechern der Initiative im September 2017 in Barsinghausen statt. Nach dem NFV-Verbandstag im Oktober, auf dem Günter Distelrath zum Nachfolger von Rothmund gewählt wurde, kam es Ende Januar 2018 unter Leitung des neuen Präsidenten zu einer Diskussion des Thesenpapiers zwischen Präsidiums- und Vorstandsmitgliedern des NFV sowie Sprechern der Initiative. Hierbei wurde vereinbart, dass die Punkte des Thesenpapiers in der zu gründenden Arbeitsgruppe „Finanzen“ weiter vertieft werden.

„Ich bin dankbar für den Dialog und die an uns herangetragenen Impulse. Jetzt geht es darum, diese Impulse nicht nur zu hören und zur Kenntnis zu nehmen, sondern sie abzuarbeiten. Daran können uns die Vereine messen“ sagte Distelrath.

Neben führenden haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des NFV gehören der Arbeitsgruppe Vereinsvertreter aus jedem der vier NFV-Bezirke sowie ein Mitglied der Initiative „Amateurvereine fordern Unterstützung“ an. Die Initiative beschloss, dass diese Position durch einen ihrer Sprecher, Rolf Jägersberg, seit mehr als 20 Jahren Präsident des VfL Eintracht Hannover, ausgeübt werden soll.

Die Arbeitsgruppe „Finanzen“ hat sich zum Ziel gesetzt, Handlungsempfehlungen für das Präsidium und den Vorstand des NFV zu erarbeiten. Eines der wesentlichen und zuvorderst anzugehenden Aufgabengebiete ist die Entlastung der Vereine und vor diesem Hintergrund die Überprüfung der Gebühren, Verwaltungskosten und Strafgelder sowie der vom NFV angebotenen Dienstleistungen zur Hilfestellung im administrativen Bereich.

NFV-Präsident Günter Distelrath ist ständiger Gast der Sitzungen der Arbeitsgruppe, die unter dem Vorsitz des NFV-Vizepräsidenten Hans-Heinrich Hahne am 16. April ihre Tätigkeit aufgenommen hat und am kommenden Montag, 18. Juni, zu ihrernächsten Sitzung zusammenkommen wird.

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