24.05.2019

Hütte-Reserve siegt im Harz-Derby

Kreisliga: VfB Südharz – TuSpo Petershütte II 2:4 (0:3)

Am Freitag trafen das Schlusslicht der Kreisliga, der VfB Südharz, und die noch abstiegsbedrohte Zweitvertretung des TuSpo Petershütte aufeinander. Das Match entschied der Gast mit 4:2 für sich. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der TuSpo Petershütte II wurde der Favoritenrolle gerecht. Im Hinspiel hatte die Bezirksliga-Reserve das bessere Ende für sich reklamiert und einen 3:0-Sieg geholt. Damit sinken die Chancen des Teams von Trainer Olaf Jödicke, die Klasse halten zu können. Die Gäste aus Osterode hingegen haben ihr Polster zu den Abstiegsplätzen auf vier Punkte ausgebaut.

Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Davin Julien Malina mit seinem Treffer vor 27 Zuschauern für die Führung des TuSpo Petershütte II (8.) - sein Schuss aus 25 Metern war sehenswert. Felix Flüs machte in der 19. Minute das 2:0 von Petershütte perfekt. Das defensive Spiel der Gastgeber war viel zu fehleranfällig. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Niklas Zarins das 3:0 nach (43.), als er eine genaue Flanke freistehend verwerten durfte. Der TuSpo Petershütte II gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. 


Die erste Chance der zweiten Halbzeit besaßen die Gäste, doch Südharz Trainer, der das Tor hüten musste, vereitelte das 0:4. Deniz Avanas verwandelte den fälligen Elfmeter nach einem Foul im Strafraum in der 58. Spielminute zum 1:3 für den VfB Südharz. Der Gastgeber war nun besser. Doch in der 61. Minute baute Petershütte seine Komfortzone aus. Nachdem Schiedsrichter Alexander Güntzler ein Handspiel auf Seiten des VfB Südharz sah, schnappte Fabian Duus sich das Leder und versenkte die Kugel zum 4:1. Ein Eigentor des eingewechselten Timo Sandau sichert dem Gastgeber den zweiten Treffer. Mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters, dem von seinem Vater, dem Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler, assistiert wurde, stand der Auswärtsdreier für den TuSpo Petershütte II. Das Apel-Team hatte sich gegen den VfB Südharz durchgesetzt.

Die Misere des VfB Südharz hält an. Insgesamt kassierte die Heimmannschaft nun schon vier Niederlagen am Stück. Mit nun schon 19 Niederlagen, aber nur fünf Siegen und zwei Unentschieden sind die Aussichten des Tabellenletzten alles andere als positiv. Nach 26 absolvierten Begegnungen hält das Jödicke-Team die Rote Laterne in der Hand.

Der TuSpo Petershütte II ist seit drei Spielen unbezwungen. Das Apel-Team bessert die eigene, eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, sechs Unentschieden und zwölf Pleiten. Wie so oft in der Vergangenheit, schafft es das Harzer Team, gegen Ende die nötigen Punkte einzufahren.  


Beide Mannschaften erwartet nur eine kurze Pause. Schon am Sonntag empfängt der VfB Südharz den TSV Groß Schneen, während der TuSpo Petershütte II am selben Tag bei der Reserve des TSV Landolfshausen/Seulingen antritt.

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