09.01.2019

Das Aus nach dem Double-Gewinn

1. Kreisklasse Süd: Gemutmaßtes Ende des HNK Göttingen nun Gewissheit

Matthias Papierok im Derby gegen NK Croatia

„Ich muss das alles mal richtig stellen!“, meint Matthias Papierok, von Gökick mit den Vorwürfen seines ehemaligen 1. Vorsitzenden konfrontiert. „Ich habe seit zweieinhalb Jahren für den Verein gespielt, ohne jemals auch nur einen Cent gefordert zu haben.“, so der Torwart. Vielmehr hätte er immer versucht, sich zu den Spielen – trotz seiner Schichtarbeit bei Conti – frei zu nehmen. Damit hätte er mehrfach – allein sechsmal in der laufenden Spielzeit - auf etwa 100 Euro netto an Sonntags-Zuschlägen verzichtet. Doch dann hätte er erfahren, dass der Verein einige Spieler bezahlen würde – wohlgemerkt in der 2. Kreisklasse. Er verstand die Welt nicht mehr: Er verzichte für den Verein auf Geld, andere sackten es ein. Deshalb habe er schon damals angekündigt, den Verein verlassen zu wollen.
Was den angeblichen Kredit übe 820 Euro betrifft, klärt Matthias auf: „Ich musste meine Freundin nach der Trennung auszahlen und bat um genau diesen Betrag. Allerdings habe ich ihn nie erhalten. Trotz Hilfszusage wurde ich immer wieder vertröstet.“, so Papierok weiter. Irgendwann hätte er sich gesagt, er könne dann nicht mehr auf die Zuschläge bei seiner Arbeit verzichten. Das teilte er dem 1. Vorsitzenden mit. Dieser hätte daraufhin selbst angeboten, ihm quasi diese Zuschläge aus eigener Tasche zu zahlen, wenn Matthias stattdessen zum Spiel kommen würde. Mehr als 50 Euro vor dem Niedernjesa-Spiel und 100 Euro vor dem Spiel auf dem Nikolausberg seien aber nie geflossen. Ebenso warte der Torwart bis heute auf die von ihm erbetene Niederschrift der Vereinbarung. „Von Erpressung kann also überhaupt keine Rede sein!“, setzt sich Papierok zur Wehr. Auch zu den von Vujevic genannten 2000 Euro äußert sich Mattias Papierok: „In einem Gespräch im Oktober über die Zukunft des Vereins hatte mir Ivo angeboten, mir für die laufenden Saison 1000 Euro und für die kommende Saison nochmals 1000 Euro zu zahlen, wenn ich bleiben würde.“. Obwohl er bisher nicht für Geld gespielt hätte, war er über dieses unerwartete Angebot erfreut. Er bat aber erneut um die schriftliche Fixierung dieser Vereinbarung. Dieser Vertrag ist bis heute nicht aufgesetzt. „Ich habe also nie jemanden erpresst, war immer fair und habe auf weit mehr verzichtet, als der Verein mir jemals gezahlt hat!“, rechnet er vor. Mehrere Chat-Verläufe führt Matze als Beweise für seine Aussagen an.


Lest weiter, was Sören Karkossa zu den Vorwürfen äußert!

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