Bad Grund gilt als großer Favorit

Halbzeitfazit 1. Kreisklasse D: Gökick-Online wagt eine Bilanz der Liga

30. November 2013, 12:39 Uhr

Im Niemandsland: Pascal Wiegand (am Ball) und Philipp Heitmüller (rechts) von der SG Barbis/Südring

Äußerst spannend geht es im Kampf um die Meisterschaft und den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse D zu. Vier Teams stehen an der Tabellenspitze dicht beieinander und auch im Abstiegskampf sind es neben zwei etwas abgeschlagenen, vier weitere Mannschaften, die um jeden Punkt kämpfen. Nur drei Punkte trennen den Tabellenersten vom Vierten.

Das Halbzeit-Fazit wird präsentiert:

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Die Spitze

Aus dem Harz berichtet: Arne Hoffschlaeger
Mit 29 Punkten hat etwas überraschend die SG Gittelde/Windhausen den Platz an der Sonne inne. Die Spielgemeinschaft spielte aber von Beginn an oben mit und kassierte gegen Verfolger SG Bergdörfer bisher nur eine Niederlage. Mit zwölf Spielen hat Gittelde/Windhausen aber zwei Partien mehr bestritten als Tabellenvize SV Viktoria Bad Grund. Die Bergstädter liegen mit 27 Punkten nur zwei hinter dem Spitzenreiter. Gegen den kassierte die Viktoria auch ihre bisher einzige Niederlage der Saison. Und das gleich in ihrem ersten Saisonspiel. In den folgenden neun Begegnungen ließ Bad Grund aber keine Punkte liegen und gilt als großer Favorit auf den Aufstieg in die Kreisliga.
Da will aber auch das junge Team der SG Bergdörfer ein Wörtchen mitreden. Nach einem holprigen Start und nur fünf Punkten aus den ersten fünf Partien haben sich die Eichsfelder wieder an die Tabellenspitze geschossen. Durch die Kantersiege gegen Herzberg (11:0), SV Scharzfeld II (7:1) und sogar den SV Lerbach (7:3) hat die SG nicht nur die beste Offensive der Liga, das Team aus dem Eichsfeld hat sich gehörigen Respekt bei der Konkurrenz verschafft. Besonders der SV Lerbach musste bei der hohen Niederlage die deutliche Überlegenheit der Bergdörfer anerkennen. Durch die Niederlage ist der SVL nicht nur auf den vierten Platz abgerutscht, sondern hat auch den Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Das Niemandsland

Vorbildliche Körperhaltung: Pascal Wiegand von der SG Barbis/Südring

Hinter dem Führungsquartett stehen die SG Barbis/Südring und die Reserve des SV Bilshausen im Niemandsland der Tabellen. Barbis/Südring wurde vor der Saison zum Favoritenkreis gezählt. Mit dem Kreispokalsieg im Rücken und der Verpflichtung von Stürmer Michael Hepe hatte man die SG im Meisterschaftsrennen auf dem Zettel. Zwar erzielte Hepe bereits 17 Treffer, doch mit nur 18 Zählern beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer bereits elf Punkte.

Der Abstiegskampf

Hinter dem SV Bilshausen II beginnt dann auch schon der Abstiegskampf. Mit dem TuSpo Petershütte III und dem VfL Herzberg sind zwei Teams schon etwas abgeschlagen. Gerade der VfL enttäuschte nach dem Abstieg aus der Kreisliga auf ganzer Linie. Das komplett neuformierte junge Team aus der Welfenstadt scheint noch zu unerfahren zu sein. Da ist es auch nicht verwunderlich, das beim einzigen Saisonsieg mit Markus Schmidt, Claas Bremer und Markus Petrasch drei Akteure ausgeholfen haben, die vor der Saison eigentlich ihre Karriere beendeten.
Vor den beiden Schlusslichtern stehen vier Mannschaften, die gegen den ersten Abstiegsplatz kämpfen. Dort steht aktuell die SG Hattorf II/Wulften II/Elbingerode mit acht Punkten. Bitter sind für die SG die Niederlagen gegen Petershütte III und Herzberg. Mit den Punkten aus den Spielen würde man die Abstiegsränge hinter sich lassen. So belegt aktuell die Reserve des SV Scharzfeld den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Die Sandhasen haben aber nur einen Punkt Vorsprung auf Hattorf/Wulften II. Zu selten konnte der SVS sein Potenzial in dieser Saison abrufen. Zwar gelang gegen die SG Barbis/Südring der erste Saisonsieg und auch bei der 0:2-Niederlage gegen Gittelde/Windhausen war man nicht unbedingt schlechter. Die Punkte wurden in Spielen gegen die direkten Konkurrenten liegen gelassen. So konnte zum Beispiel die SG Tettenborn/Steina/Südharz II beim 4:0 über Scharzfeld II wichtige Zähler einfahren. Und auch gegen Hattorf/Wulften II und Förste II wurde gepunktet. Die Förster Reserve startete als Aufsteiger gut in die Saison und stand zwischenzeitlich sogar auf Rang zwei. Allerdings holte der SV aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt, wurde in der Tabelle nach unten durchgereicht und hat nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

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