18.02.2019

Werratal testete in Göttingen

Testspiel: SG Werratal – FC Großalmerode 4:5 (2:3)

Im ersten Test in der Wintervorbereitung unterlag der Kreisliga-Spitzenreiter SG Werratal am Sonntag-Morgen auf dem Kunstrasenplatz des Göttinger Jahnsportparks dem Fünften der Hessischen Kreisoberliga Werra-Meißner mit 4:5 (2:3). Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten etwas 80 Zuschauer das Spiel des Teams von Trainer Alex Winter. Erstmals trug der von der SG Niedernjesa zur SG Werratal gewechselte Mustafa Parlak das Trikot seines neuen Vereins. 

„Ergebnisse in Testspielen sind für mich erst einmal ohne große Bedeutung. Wir haben heute versucht, ein neues System auszuprobieren, da ich glaube, dass ein Team unserer Qualität in der Lage sein muss, zwei bis drei Systeme spielen zu können. In den ersten 30 Minuten hat das auch gut geklappt.“, fasst Trainer Alex Winter die Partie zusammen. Werratal war durch Cesur Yazici (9.) und Kai Armbrust (17.) mit 2:0 in Führung gegangen. Doch noch vor der Pause drehten die Hessen den Spieß um und erzielten drei Treffer zur Halbzeitführung (19., 32 und 42. Minute). „Mit der Zeit merkte man, dass nicht gleich alles gelingt. Außerdem hatten einige Spieler noch schwere Beine von der bisherigen Vorbereitung. Andere haben noch in den Bereichen Ausdauer und Kraft einiges aufzuholen!“, erklärt der Coach den Einbruch. 


Nach Wiederanpfiff gelang Kapitän Mark Glatter der Ausgleich (59.). Nur fünf Minuten später ging der Gast wieder in Führung (64.). Cesur Yazici konnte mit seinem zweiten Tagestreffer das 4:4 erzielen (74.). Doch den Schlusspunkt setzte erneut der Hessische Kreisoberligist mit dem Siegtreffer in der 77. Minute. „Als Übungsleiter muss man halt auch mal schauen, auf welcher Position sich Alternativen ergeben könnten. Da spielen dann nicht alle Spieler dort, wo sie es gern mögen. Ich werde in der kommenden Woche mit einigen Spielern ein Vier-Augen-Gespräch führen müssen. Auch wenn wir aktuell auf dem Platz an der Sonne liegen, wird die Rückrunde nicht einfach für uns. Als Jäger ist man immer im Vorteil, als Reh muss man schnell und flink unterwegs sein.“, blickt Winter voraus.

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