Spielbericht

Hainbergs Vierte „on fire“

23. September 2021, 17:47 Uhr

An diesem Abend Fußball von einem anderen „Stern“: Arthur Martel und Steffen Köhne

Beste Stimmung herrschte schon vor dem Nachholspiel der IV. Mannschaft des SC Hainberg am Mittwochabend gegen bei der SG Elliehausen / Esebeck 2 in der Hainberger Kabine, denn Top Party-DJ und Hainberg-Akteur Ibo Aslin gab mit Bruce Springsteens „I´m on fire“ musikalisch laut die Parole für den anstehenden sportlichen Wettkampf aus. Nicht nur hinten „nichts anbrennen lassen“, sondern vorne zugleich ein „Feuerwerk abbrennen“, dass war dann auch die Pointe der Einstimmung von Kapitän Benni „Börner“ Krieft vor der Begegnung und seine Aufstellung ließ vermuten, dass manchmal eben doch genauso heiß gegessen wie gekocht wird.

Von Sebastian Kloppmann, SC Hainberg

So brannte „Katze“ Reinhard Penno auf seinen Einsatz im Tor, die Abwehr jedoch musste vor Anpfiff der Partie umgestellt werden, denn Abwehr Bollwerk Axel Bachmann lief schon beim Warmmachen zu heiß, so dass hinten zentral Steffen Köhne die Abwehrsteuerung übernehmen musste. Im Mittelfeld kam mit Bennie „Börner“ Krieft, Aco (Pelé)sic, Özgür Bilge das „who is who“ des „Heiss“-Klassefußballs zum Einsatz und im Sturm war der Einsatz von „Boller“ – Daniel von Werder, „Torgarant“ Dennis Steinmetz sowie Christopher nicht nur ein Versprechen auf Tore, sondern eher eine Verheißung auf einen heißen Fußballtanz. Da wurde selbst der mit „Prominenz“ gespickten Hainberg-Bank richtig warm ums Herz.


Aber zum Spiel:
Hainberg legte dann auch los wie die Feuerwehr und schon nach wenigen Angriffen brannte es in der Abwehr der Gastgeber ein ums andere Mal lichterloh.
So verpasste „Boller“ – Daniel von Werder in der 2. und 4. Minute noch knapp, doch schon in der 5. Minute tankte sich „Boller“ durch die Abwehr der Gastgeber und schoss die Kugel scharf zur 1:0 Führung in den Winkel. Drei Minuten später erhöhte erneut Daniel von Werder mit einem platzierten Schuss aus dem Gewühl zum 2:0.
Wer nun gedacht hatte, die SG Elliehausen / Esebeck 2 würde sich kampflos ihrem Schicksal ergeben, hatte sich getäuscht, denn mit einem scharfen Distanzschuss erzielte Daniel Wolters in der 12. Minute den Anschlusstreffer, was dem Hainberger Pyromanen-Werk keinen Abbruch bereitete, denn nach schöner Außenrist-Flanke von „Boller“ erzielte Aco Pelé(sic) mit einem feinen Heber das 3:1 und Benni „Börner“ Krieft verwandelte in der 44. Minute im Johann Neeskens-Stil einen zurecht von Schiri Hartwig Dempewolf verhängten Elfmeter, nachdem Ole Fröhlich zuvor im Strafraum gefoult wurde.

Damit ging es in die Pause und Hainberg wechselte ordentlich durch. Andre Kaufmann, Ibo Aslin, Sven Förster und Zjelko Matic kamen für die Hainberger, bei Elliehausen kam Sebastian Schelp ins Spiel.
In der zweiten Halbzeit dann zeigte Hainberg, was es heißt ein Spiel „auf kleiner Flamme zu kochen“, also hinten sauber zu verwalten und nach vorne mit Bedacht zu Ende zu spielen. Besonders hervorzuheben in diesem Zusammenhang die Leistung von Steffen Köhne und Arthur Martelt, die die Abwehr sicher zusammenhielten und nach vorne klug aufbauten, so dass die Gastgeber nur zu wenigen Chancen kamen, die dann jedoch überragend und zugleich unkonventionell von „Katze Reinhard Penno“ zunichte gemacht wurden, der somit die „Kastanien“ reaktionsschnell „aus dem Feuer“ holte.
Einzig beim 2:4 Anschlusstreffer von Damian Brüss in der 80. Minute musste Penno aufgrund des tiefstehend-gleißenden Flutlichts noch mal hinter sich greifen.
Die letzten Minuten gehörten dann aber doch noch mal den Hainbergern und Christopher Manns belohnte sich und die Mannschaft mit zwei sehenswerten Treffern zum verdienten 6:2 Endstand.
Die abendliche Spätsommerkühle aber auch das wohlverdiente Bier in der Kabine, sorgten für einen harmonischen Abschluss und trugen dazu bei, das Hainberger Feuer sanft zu löschen.

Der Kader: „Katze“ Reinhard Penno (Tor), Ibo Aslin (DJ), Benjamin „Börner“ Krieft,
Dennis Steinmetz (40!), Sven Förster, Jan-Ole Fröhlich, Daniel „Boller“ von Werder Bremen, Aco Pelé(sic), Steffen Köhne, Christos Gouloudis, Zjelko Matic, Özgür „Opa“ Bilge, Artur Martel, Axel Bachmann, Christopher Manns, Andre Kaufmann;

Betreuer: Hermann Fuge, Teamchef: Jockel Lohse

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