Teammanagerbericht: TSC Dorste

Autor: Erik Wedemeyer

22.11.2017

Müffel-Stutzen sorgen für den richtigen Riecher

1. Kreisklasse Nord | Teammanagerbericht TSC Dorste

3.5 °C, 11 Uhr Anstoß, immer wieder einsetzende Regenschauer und ein mit Pfützen und Kieselsteinen gespickter Hartplatz – in Barbis war alles angerichtet für ein Fußballfest. Auch die 25 Dorster Zuschauer freuten sich wie Bolle auf den Kick.


Der Beitrag aus der 1. Kreisklasse Nord wird präsentiert von:

Weder die Gastgeber noch der TSC lamentierten lange über das Geläuf und machten das Beste aus den gewöhnungsbedürftigen Bedingungen.
Um eine möglichst hohe Laufbereitschaft an den Tag zu legen, hatte sich Dorste im Vorfeld etwas Besonderes einfallen lassen. Da der SC HarzTor II in Rot-Schwarz auflaufen würde, musste man auf die grünen Auswärtstrikots ausweichen.
Der Clou: die dazugehörigen Stutzen waren seit dem 4.11. ungewaschen in der Dorster Kabine vor sich hin gereift und durften heute so übergestriffen werden.
Der leicht modrig-käsige Geruch sollte die Spieler dazu animieren, vor sich selbst wegzulaufen und somit immer in Bewegung zu bleiben.
Die Spieler bezeichneten diesen Geruch später als „angenehm“ oder auch „stimulierend“. Experiment geglückt!

Dorste zeigte eine gute Vorstellung. Sturmtief Hewad (Osmani) fegte in Abschnitt Eins über Barbis hinweg und erzielte die frühe Führung nach einem Eckball in der 11. Minute.
Kevin Bergmann, der heute auch seine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte, erhöhte nach toller Vorarbeit von Patrick Glatzer und Jakob Hennig zum 2:0.
Die folgende Halbzeitpause nutzten die Zuschauer um entweder im Auto die Sitzheizung mal im "Volle-Pulle-Modus" zu testen oder sich im Vereinsheim kurz aufzuwärmen.
Nach dem Seitenwechsel blieben die Grün-Weißen am Drücker und trafen in Person von Tim Launhardt, Patrick Glatzer und Bennet Jäger dreifach Pfosten und Latte.
Bennet gab somit sein Debüt in der 1. Herren und musste sich nach dem Spiel vorrechnen lassen für was man denn alles eine Kiste Bier ausgeben könnte...
Nachdem Launhardt seinen Fuß richtig einjustiert hatte, erzielte er per Fernschuss den verdienten 3:0 Endstand. Damit war das Spiel bereits nach 68 Minuten entschieden und die letzten Szenen entwickelten sich zu mehreren Pfützen-Duellen auf dem mittlerweile nur noch schlecht bespielbaren Geläuf.

Der Auswärtssieg bedeutet für den TSC Tabellenplatz 1. Das hätten wir vor der Saison so nicht für möglich gehalten, nehmen diese Momentaufnahme aber wohlwollend zur Kenntnis.

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