Teammanagerbericht: TSC Dorste

14.09.2017

Straf(e)stoß muss sein…

1. Kreisklasse Nord | Teammanagerbericht TSC Dorste

Beste Stimmung aktuell beim TSC Dorste. Nach den letzten beiden Siegen wurde sonntags ausgiebig gefeiert und auch nach dem Auswärtsspiel beim SV Rot-Weiß Hörden sollte sich dies nicht ändern.


Der Beitrag aus der 1. Kreisklasse Nord wird präsentiert von:

Gerrit „DJ von Neunzehn“ Armbrecht hatte extra vor dem ersten Punktspiels in Hörden seit dem Kalten Krieg einen Musikmix aus den WhatsApp Sprachnachrichten der letzten Sonntags-Siegesausrufen gebastelt und somit bereits vor dem Spiel die Stimmung in der Kabine zum Kochen gebracht.

Dabei musste der TSC leider auf Steffen Kranisch und Arne Wedemeyer (Schäferstündchen/-tage mit Miami Bitch Irma), Patrick Ulrich und Maxi Ludwig (Leistungszerrung) sowie Niklas Kurschatke (30. Geburtstag in Ostdeutschland) verzichten.
Dafür standen Kevin Bergmann und Michael Ludwig wieder zur Verfügung und Jungspund Jakob Hennig gab sein Startelfdebüt.

Das Motto des ebenfalls ersatzgeschwächten SV Rot-Weiß Hörden lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Kampf, Leidenschaft, Einsatz :-).

Spielerisch konnten die Gastgeber nur selten mit den Grün-Weißen mithalten. Allerdings gab es ordentlich was auf die Hölzer und der Dorster Spielaufbau konnte entscheidend gestört werden. Was dann noch auf das Hördener Tor kam, wurde vom gut aufgelegten Keeper Timo Schulze weggefangen. Der etatmäßige Torhüter Lauenstein zeigte im Spiel, dass er die Strafraumbeherrschung auch mit dem Kopf als Innenverteidiger sehr gut beherrscht.

Somit blieb für die spielerisch selten überzeugenden Dorster das einzige verbleibende Mittel um zu Torerfolgen zu kommen: der Strafstoß.
In der 26. Minute wurde Kevin Bergmann unsanft von den Beinen geholt und der gut leitende Schiri Stefan Adler zeigte auf den Punkt. Jakob Hennig übernahm die Verantwortung und netzte cool zur Führung ein.

Sprung in die 61. Minute: Nun war es die afghanische Wüstenrennmaus Hewad Osmani, die nur durch ein Foul zu stoppen war – ein Pfiff, ein Elfmeter, ein Tor – Gerrit Armbrecht zum 0:2.

Dass der TSC an diesem Tag mehr mit sich selbst beschäftigt war, zeigt ein Gespräch vor einer Ecke zehn Minuten vor Spielende…
Trainer Exner hatte in den vergangenen 20 Minuten mehrfach von der Seitenlinie dazu aufgefordert die Überzahl besser auszuspielen. Was will der Mann???
Der nach einer Stunde für Jakob Hennig (gutes Debüt) eingewechselte Michael L. und Erik W. stellten auf einmal fest, dass anscheinend der Gegner tatsächlich einer weniger war. Was war passiert???
Das Foul in der 61. Minute hatte eine gelb-rote Karte für Hördens Malte Finster gehabt. Nur war das kaum jemandem aufgefallen :-).

Somit ging unterm Strich der 0:2 Auswärtssieg absolut in Ordnung auch wenn dafür zwei Elfmeter notwendig waren. Nach ein paar Minuten der Unzufriedenheit wurde dann wieder der Feiermodus angeworfen. DJ von Neunzehn heizte wieder ein und auf der Rückfahrt wurden zu den Klängen der Cantina Band (spielt denselben Song nochmal) noch mehrererere Kaltgetränke verhaftet.

Am Sonntag geht’s dann wieder in die gleiche Richtung. Dann ist der TSC bei Merkur Hattorf zu Gast. Mit der Unterstützung hoffentlich vieler Dorster Zuschauer will die Mannschaft die Erfolgsserie weiter fortsetzen.

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