01.02.2017

Elf Buden am Greitweg

Greitweg-Cup 2017: Sparta Göttingen – SVG Göttingen 4:7 (2:1)

Nein, ein Publikums-Magnet war der Greitweg-Cup 2017 bisher, auch aufgrund des unangenehmen Wetters, noch nicht. Das könnte sich jetzt ändern. Mit der 4:7-Niederlage gegen den Oberligisten SVG Göttingen betrieb das Bezirksliga-Team von Sparta Göttingen am Dienstag-Abend zumindest Werbung in eigener Sache. Das Spiel hatte alles, weshalb sich der Gang auf den Sportplatz lohnt: Rassige Zweikämpfe, Traumtore, Fehlentscheidungen, Herausstellungen und vor allem die Leidenschaft des Davids, der sich gegen Goliath behaupten wollte. Dass am Ende der Favorit siegte, hält die Spannung für das abschießende Gruppenspiel zwischen Sparta und dem FC Grone am Donnerstag noch auf einem zuschauerträchtig hohem Niveau.

Die SVG begann am Dienstag-Abend bei nasskaltem Wetter vor etwa 50 Zuschauern ihrer Favoritenrolle entsprechend überlegen. Lukas Kusch scheiterte bereits nach sieben Minuten am Außenpfosten des Sparta-Tores. Doch nach etwa einer Viertelstunde konnte das Heimteam von Trainer Enrico Weiss erste Gegenangriffe initiieren. Vor allem der respektlose Neuzugang Maurice Taubert setzte immer wieder Nadelstiche. Als das Spiel zu kippen drohte, gelang dem Spanier Josú De las Héras Vicuña mit einem Lupfer über Sparta-Keeper Dominick „Latscho“ Theune hinweg die Führung (18.). Doch Sparta spielte weiter mutig nach vorn. Einer der besten Spieler am Dienstag, der vom 1. SC Göttingen 05 vor der Saison zum Greitweg gewechselte Marco Akcay, war dann mit dem Ausgleich für Sparta zur Stelle (26.). War das 1:1 noch etwas überraschend, schockte das 2:1, erneut durch Marco Akcay in der 29. Minute mit einem satten 18-Meter-Schuss erzielt, die SVG regelrecht. Nun war Sparta am Drücker. Maurice Taubert verzog nur knapp nach starkem Solo über den halben Platz. Ein SVG-Freistoß von Florian Evers zwang Latscho Theune zu einer doppelten Glanzparade (siehe Video in der Mediathek – 35. Minute). Dann nahm die Aggressivität zu. Sparta spürte, dass hier etwas zu holen war, die SVG wiederum wurde sich bewusst, dass die spielerische Überlegenheit allein nicht ausreichte, den Bezirksligisten nieder zu ringen. Allerdings meinte Schiedsrichter Felix Wittrock – von ihm wird noch zu sprechen sein – dass Artem Kronrat die Einsatzbereitschaft etwas übertrieb. In der 43. Minute wurde er verwarnt, eine Minute später mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt. Dennoch ging Sparta zur Überraschung der Anwesenden mit einer Führung in die Kabinen. 


Lest auf Seite zwei weiter, was es in Halbzeit zwei gab!

Seite 1 / 2 / 3 Nächste Seite >

Fotogalerie

Kommentieren

Vermarktung: