04.10.2017

Pokalaus folgt auf herbe Klatsche - Beim SCH läuft's nicht

Spielbericht vom SC HarzTor zum Punktspiel gegen Groß Ellershausen und zum Pokal-Aus gegen SeeBern

Am Sonntag empfing der HarzTor auf der durch den Regen tiefen Augenquelle den Ligaprimus SV Groß Ellershausen. Die mit dem Bus und zahlreichen Fans angereisten Gäste siegten am Ende völlig verdient mit 5:0. Die Gastgeber konnten sich bei Keeper Marcel Bernhardt bedanken, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel.  Die Anfangsviertelstunde konnte HarzTor noch offen gestalten, doch ein Doppelschlag von Marco Dannheim in der 18. und 24. Minute sorgte bereits für die Vorentscheidung. Der SV bestimmte das Spiel nun komplett und legte durch Bierwag (36.) und Geisler (45.) noch vor der Pause nach.

Nach einer deutlichen Kabinenansprache von Trainer Schuller, ging es mit unverändertem Bild weiter. Ellershausen bestimmt das Spiel nach wie vor nach belieben. Nach einem Foul an Max Sommerfeld hatte Stefan Gebauer zumindest die Chance zum Ehrentreffer. Sein Elfmeter konnte Dennis Klinge allerdings parieren und auch der Nachschuss wurde nicht verwertet. Bernhardt konnte sich auf der anderen Seite mehrfach im Eins-gegen-Eins auszeichnen, war aber nach schönem Spielzug gegen den Schuss von Spielmacher Amir Khan machtlos. Somit erlitt die SC-Erste eine empfindliche Niederlage und ist seit vier Liga-Spielen sieglos.

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Auch am Tag der deutschen Einheit gab es eine Niederlage. Ohne Mut und Kampf verlor die Schuller-Elf beim FC SeeBern nach Elfmeterschießen mit 8:9. Stürmer Marvin Strauß erzielte dabei alle vier Treffer. Die Heimelf zeigte dem SCH dabei, wie man gegen einen scheinbar besseren Gegner bestehen kann: Mit Kampf, Wille und Leidenschaft.

Bis zum erstmaligen Rückstand hatte der SC leichte Feldvorteile, dann sorgte eine Doppelschlag für die kalte Dusche. Zwei individuelle Fehler nutzen die Gastgeber äußerst kaltschnäuzig zur 2:0 Führung (17. und 19.). HarzTor kam jedoch noch vor der Pause zum Ausgleich. Der stets bemühte Niclas Luthin, dessen Bruder Andre das SC-Tor hütete, bediente den im Strafraum lauernden Marvin Strauß bediente, der abgebrüht zum Anschlusstreffer einschob (26.). Als der hoch aufgeschossene Stürmer zum Ausgleich traf, schien alles wieder auf Reihen zu sein (34.).

Doch auch nach der Halbzeit fand die auf einigen Positionen umgestellte Schuller-Elf kein echtes Mittel gegen die engagierte Heimmannschaft, die nach einer tollen Kombination über das gesamte Feld die erneute Führung erzielte (49.). Nach einem strammen Schuss auf die kurze Ecke konnte sich Andre Luthin auszeichnen (67.).
SeeBern zog dank eines verwandelten Strafstoßes mit 4:2 davon (73.). Dann schien die Elf um Kosta Panagiotudis endlich aufzuwachen und drückte nochmal auf den Anschlusstreffer. Einen Schuss von Denis Kajevic staubte wiederum Strauß zum 4:3 ab und brachte seine Farben wieder ins Spiel (77.). Der Torjäger hatte noch nicht genug, sondern legte seinen vierten Tagestreffer nach und schickte das Spiel somit ins Elfmeterschießen (85.).

Dort behielten alle Schützen der Heimelf die Nerven und sorgten somit für den durchaus verdienten Einzug in die dritte Runde des Kreispokals.

Für den SCH geht es mit dem nächsten dicken Brocken weiter. Mit dem SV Germania Breitenberg ist der Tabellendritte auf der Augenquelle zu Gast. Anpfiff ist um 14:30 Uhr. Vielleicht haben sich die Spieler ja beim FC SeeBern abgeschaut, wie man einen überlegenen Gegner in Schach halten kann.

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